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Fragen Sie den Chef persönlich.

Patrick Marti, Geschäftsführer Mobility Genossenschaft (Inside Mobility 24.11.2016)

von Rene Obrist

Frage:  SBB Reiseplaner in Kombination zum Mobility one-way: Zur Zeit handelt es sich bei beiden Produkten erst um eine Beta Version bzw. Testbetrieb. Ich stellte aber fest, dass im jetzigen SBB Reiseplaner Mobility nur am Ende einer Reiseroute logisch sinnvoll ist (standortfeste Fahrzeuge). Ich denke der Individualverkehr (Beispiel Carsharing) wie auch der ÖV Betrieb haben jeweils Ihre Vorteile (auch Situationsbedingt Ort/Zeit). Mit Hilfe von one-way könnten je nach Situation (Echtzeitfahrplan/Prognose ÖV, Echtzeit/Prognose Strassenverkehr Auto-Navigation) durch die entsprechende Wahl (feste Vorgabe oder automatischer Vorschlag inkl. situationsbedingte Änderung) von one-way Start- bzw. Zielstandorte "Teilstrecken" auch innerhalb der Reiseroute so geplant werden, dass Diese kombinierte Streckenführung mindestens oder besser ist als die Betrachtung der jeweiligen getrennter ÖV- bzw. Individualverkehrs Streckenführung.

Wie sehen Sie die Kombination von one-way mit dem SBB Reiseplaner? Ist da schon etwas geplant?

Patrick Marti: Routenplaner, die einem verschiedenste Wege und Möglichkeiten zeigen, von A nach B zu gelangen, sind eine tolle Sache und zukunftsweisend. Auch Mobility ist ein wichtiger Teil der vernetzten Mobilität. Daher ist es folgerichtig, dass unser Grundangebot im SBB-Reiseplaner integriert ist.

Für eine zusätzliche Einbindung von Mobility-One-Way ist es allerdings noch zu früh. Dieses Angebot läuft derzeit  im Testbetrieb: Wir wollen herausfinden, ob unsere Kunden dieses Angebot nutzen und welche Strecken die beliebtesten sind. Bisher ist die Resonanz positiv, ein Entscheid, wie es weitergeht, fällt allerdings erst nächstes Jahr. Sollte sich Mobility-One-Way mittelfristig etablieren, können Reiseplaner ein Thema werden.

von Monika Brugger

Frage: Hallo in die Schweiz! Ich bin bei Car Sharing Südtirol neu eingestiegen und habe mehrere Fragen bzw bin an einem Austausch interessiert. Das betrifft einerseits Dinge wie Buchungsportal Bordcomputer Rechnungs und Buchhaltungswesen Zweisprachigkeit Andererseits operative wie : Umgang mit Kunden bei Schäden Mahnwesen Call Center Betreuung Fuhrpark... Ich habe in meiner Laufbahn immer wieder bemerkt, dass Informationsaustausch sich positiv auf die Arbeit auswirkt und möchte fragen, ob wir über Skype reden können bzw ich zu Ihnen kommen kann?

Patrick Marti: Erfahrungsaustausch  ist wichtig und kann für die beiden Gesprächspartner in vielen Fällen fruchtbar sein.  Bitte schicken Sie jedoch in einem ersten Schritt eine Email an office(at)mobility.ch mit dem Betreff "z.H. Herr Marti", in der Sie kurz Beschreiben, für welches Unternehmen Sie tätig sind. Danach werde ich mich um das weitere Vorgehen kümmern. Merci!

von Ricardo Cabanas

Frage: Hoi Patrick, bist du immer noch GC-Fan? Gruss aus dem Hardturm

Patrick Marti: Natürlich! Einmal ein Hopper, immer ein Hopper! Ich wünsche mir und allen anderen Fussballfans weiterhin viele tolle Spiele, saftige Bratwürste und ein faires Miteinander.

von Irene Lehmann-Fäh

Frage: Danke für die inspirierende Post (my Journal) die wir kürzlich erhalten haben. Seither sind wir am aufräumen und versuchen krampfhaft, unseren Besitz zu verringern ;-). Aber nicht nur das: seit einigen Jahren leben wir das Teilen in verschiedenen Bereichen. Wir machen u.a. Haustauschferien und sind begeistert davon. Vor allem mit Kindern ist das genial. Weil wir dann mit dem Zug anreisen, fehlt uns oft vor Ort das Mobility und ebenso unseren Gästen. Dazu unsere Frage: Kann man bald seine Mobility-Mitgliedschaft temporär an Drittpersonen weiter geben? Also wenn unsere Haustauschgäste auch mit öV anreisen, dass sie in unserem Namen die Mobility-Autos benutzen könnten? Oder wie wärs mit einer Zusammenarbeit mit Haustauschferien.com?

Ein weiteres Anliegen: oft passiert es, dass ich an unserem Standort ein Auto buchen möchte, z.B. von 14-18 Uhr. Das Auto ist aber erst ab 14.30 Uhr frei. Nun gibt's es für mich leider keine Alternative, weil das zweite Auto zu klein ist und die anderen Standorte zu weit weg und ich einen Termin um 14.30 habe. Sprich ich muss mir privat irgendwo ein Auto organisieren. Idee: Wenn ich nun mit dem "Vor-mir-Buchenden" Kontakt aufnehmen könnte um ihn zu fragen, ob er das Auto früher zurück geben könnte oder wir sogar einen anderen Übergabeort vereinbaren könnten, wäre eine Mobility-Buchung möglich.

Oft bucht man ja bewusst länger damits keinen Stress gibt. Was meinen Sie zu dieser Innovation? Ich freue mich auf Ihre Antwort und sende geteilte Grüsse ;-)

Patrick Marti: Wir freuen uns sehr, dass Sie unser Journal zu einer Änderung Ihrer Lebensgewohnheiten animiert hat.

Mobility-Kunden, die im selben Haushalt wohnen und den gleichen Tarif bezahlen, können eine sogenannte "Gruppe" bilden. Dadurch dürfen Reservationen wechselseitig angetreten werden. Eine temporäre Weitergabe einer Mitgliedschaft an Drittpersonen ist hingegen nicht möglich. Nur Kunden, die sich auf offiziellem Wege bei uns anmelden (d.h. ein Abo lösen und uns Koordinaten sowie den Führerschein zustellen, damit wir diese prüfen können), sind durch unsere Versicherung abgedeckt und somit fahrberechtigt.

Auch Ihre zweite Idee ist aus rechtlichen Gründen nicht wie vorgeschlagen umsetzbar. Bei uns geniesst Datenschutz höchste Priorität, und so ist es folgerichtig, dass wir keine Kundendaten weitergeben, sei dies an andere Kunden, sei dies an sonstige Dritte. Allerdings überlegen wir, dieses Bedürfnis über unsere App zu lösen: Wenn der Vormieter das Auto vorzeitig zurückgibt, erhält der Folgemieter eine Push-Nachricht, dass er seine Reservation früher antreten kann. Ob und ab wann wir diese Funktion  implementieren können, kann ich derzeit noch nicht sagen.

Wir sind immer dankbar für Vorschläge seitens unserer Kunden und so hoffen wir, dass Sie weiterhin mit offenem Auge unser Angebot nutzen und sich wieder melden, sollten Sie weitere Ideen haben.