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Mehr Modelle, mehr Farben, gewohnter Standard

In Schweizer Garagenbetrieben stehen tausende Autos rund um die Uhr still. Dieses Potenzial will Mobility nutzen – und verwandelt sie in Carsharing-Fahrzeuge. Mobility-Kunden haben dadurch nur Vorteile.

Aus Garagen- werden Mobility-Autos.

Mobility steht mit einem neuen Pilotprojekt in den Startlöchern: Die Aufnahme nicht betriebseigener Fahrzeuge in die Mobility-Flotte. Hierfür rüstet die Genossenschaft Autos von Garagen mit Carsharing-Technologie aus. Dadurch kann Mobility ihr Standortnetz ausbauen und flexibilisieren, erklärt Projektleiterin Brigitte Buchmann: "Wir können unseren Kunden einerseits neue, attraktive Lagen in Städten bieten, andererseits Standorte in ländlichen Gebieten, wo wir wegen zu geringer Nachfrage ansonsten nicht aktiv wären." Ausserdem sei es nun möglich, auf schwankende Nachfragen zu reagieren, beispielsweise über saisonales Mehrangebot im Tessin.

Mobility macht aus "Stehzeugen" Fahrzeuge.

Mobility-Fahrzeuge so bunt wie der Regenbogen
Für Mobility-Kunden ändert sich nichts: Die Garagenautos werden vollständig in das Carsharing-Angebot und die bestehenden Fahrzeugkategorien integriert. Preise, Versicherungen und Unterhalt entsprechen den Standards, Fahrzeuge und Parkplätze sind wie gewohnt beschriftet. Nachteile sieht Buchmann keine – im Gegenteil: "Wir wissen, dass nicht jeder unsere rote Autofarbe mag. Diese Nutzer haben nun die Chance, auch mal andere Modelle zu fahren." Dabei setzt Mobility klare Richtlinien: Akzeptiert sind nur Vorführwagen oder Occasionen mit jungem Jahrgang und wenigen Kilometern auf dem Tacho.

Gut für die Umwelt – AGVS mit an Bord
Indem Mobility bestehende Autos nutzt statt neue kauft, optimiert sie die Ressourceneffizienz: Sie macht aus "Stehzeugen" Fahrzeuge. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch die Partner-Garagen: Sie verdienen am Fahrtenumsatz mit. "Unsere Verbandsmitglieder besitzen tausende von Fahrzeugen, die oft rund um die Uhr stillstehen. Jeder Franken, den sie damit verdienen können, ist daher ein guter Franken", erklärt Urs Wernli, Zentralpräsident des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS). Der AGVS spannt als erste von mehreren möglichen Organisationen mit Mobility zusammen. "Mit der Zusammenarbeit zeigen die Garagisten, dass sie Brücken bauen wollen und offen sind für neue Mobilitätsformen."

Einjährige Testphase
Um Erfahrungen und Kundenfeedback zu sammeln, lanciert Mobility einen rund einjährigen Testlauf mit mehreren potenziellen Partnern. Alleine im ersten Halbjahr sollen seitens AGVS bis zu 50 Garagen hinzukommen, danach wird rollend aufgestockt. Geplant sind diverse Versuchsformen: von reinen Garagenstandorten bis hin zu durchmischten, bestehenden Mobility-Stationen. Ist der Test erfolgreich, soll das Prinzip breit angewendet werden.