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"Alleine zu fahren ist Unsinn"

Seit kurzem lassen sich dank Mobility-Carpool Fahrten teilen. Wir fragen Nutzer Tuan Lee nach seinen ersten Erfahrungen mit der Mitfahr-App – und hören sowohl positive als auch kritische Töne.

Über die App Mobility-Carpool hat sich eine feste Mitfahrgemeinschaft gebildet.

Herr Lee, Sie hatten kürzlich Ihr erstes Mitfahr-Erlebnis. Waren Sie nervös? Schliesslich kannten Sie Ihr Gegenüber vorher ja nicht.
Nein, im Gegenteil, ich habe mich darauf gefreut! Ich bin ein Mensch, der offen auf andere zugeht und sich gerne austauscht. Umso spannender finde ich es, neue Leute kennenzulernen und mit ihnen über Gott und die Welt zu reden. Mit meinem Fahrer verstehe ich mich so gut, dass wir nun öfter miteinander pendeln.

Auf welcher Strecke?
Zwischen Flawil und Zürich. Wann immer möglich bin ich als Mitfahrer unterwegs, ansonsten mit meinem eigenen Auto. Auch in diesem Fall stelle ich mein Angebot natürlich auf Mobility-Carpool, aber bisher hat sich leider noch kein Match ergeben.

Was motiviert Sie, auf unserer Plattform mitzumachen?
Ich finde die Idee innovativ, und sie entlastet Verkehr und Umwelt. Ökologisch gesehen ist es doch Unsinn, dass Zehntausende alleine von A nach B fahren. Wieso nicht zusammenspannen? Ich hoffe sehr, dass sich Mitfahrgelegenheiten breit durchsetzen. Gleichzeitig hege ich aber Zweifel.

"Mit meinem Fahrer verstehe ich mich so gut, dass wir nun öfter miteinander pendeln."

Tuan Lee

Weshalb?
Weil ich denke, dass der Durchschnittsschweizer grossen Wert auf sein eigenes Gärtchen, seinen Freiraum legt. Wir sind ja nicht gerade als Volk bekannt, das gerne auf Mitmenschen zugeht. Vielleicht würde sich die Ausgangslage ändern, wenn Mobilität im Portemonnaie mehr wehtäte. Heisst, wenn sich beispielsweise der Benzinpreis deutlich erhöhen würde. Das könnte die Leute zum Umdenken bewegen.

Was kann Mobility selber dazu beitragen, um Carpool noch attraktiver zu machen?
Ich fände es sinnvoll, wenn die App aus einer Strecke automatisch Teilstrecken generieren und anbieten würde. So wären die Chancen höher, dass sich Nachfrage und Angebot decken, wobei mir klar ist, dass das technologisch schwierig umzusetzen ist. Ansonsten finde ich Mobility eine tolle Sache, die ich praktisch seit ihrer Gründung kenne und nutze.

Nun staunen wir: Sie nutzen ein Privatauto, Carpool und Mobility?
Ja, meine Familie nutzt Mobility als Zweitauto. Wir versuchen, uns einfach so effizient wie möglich zu organisieren, unabhängig von den Mitteln.

App downloaden und los geht’s

Mobility-Carpool ist eine kostenlose App für Fahrgemeinschaften und richtet sich sowohl an Fahrer wie auch an Mitfahrer. Fahrten – egal ob mit dem Mobility- oder Privatauto – inserieren oder suchen Sie mit wenigen Fingertipps. Hier die Links zum Download: