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Mobility-Scooter: Hungrig auf mehr

Seit April rollen rote Elektroscooter durch Zürich. Mobility zieht eine positive Bilanz: Tausende Kunden haben sich bereits für das Angebot registriert. Deshalb soll bald die nächste Stadt folgen.

Die Elektroscooter sind mit bis zu 45 km/h unterwegs, Helme befinden sich im Topcase.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten in Ihrer Stadt einen nahegelegenen Scooter orten, von A nach B fahren und ihn einfach am Zielort stehen lassen. Genau das hat Mobility in Zürich wahrgemacht: 200 rote Elektroroller erfreuen die Herzen der Nutzer und die Umwelt. "Über 4'500 Kunden haben sich bereits registriert", konkretisiert Projektleiterin Tabea Leibundgut. "Unsere Erwartungen haben sich erfüllt." Ausserdem hätten nur selten Fahrzeuge umgestellt werden müssen, und Schäden seien weitestgehend ausgeblieben. "Das stimmt uns positiv für die Zukunft dieses Angebots."

"Unser Ziel ist es, Mobility-Scooter bald in einer weiteren Stadt auszurollen."

Tabea Leibundgut, Mobility

Weitere Grossstädte im Visier
Der Erfolg in Zürich beflügelt die Genossenschaft in ihren Plänen, Mobility-Scooter bald auch in anderen Städten zu lancieren. Welche das genau sein werden, ist noch nicht spruchreif. Allerdings sind vor allem die grossen Schweizer Ballungsgebiete interessant, insbesondere Genf, Basel, Lausanne und Bern. "Unser Ziel ist es, Mobility-Scooter im Jahr 2019 in einer weiteren Stadt auszurollen", weiss Leibundgut.

Für Kurzstrecken im Einsatz
Dass das Elektroscooter-Angebot auch für die Städte selber von Vorteil ist, liegt auf der Hand: Die Roller stossen weder Abgase aus noch malträtieren sie die Hörorgane der Einwohner. Ausserdem zeigt eine Befragung, dass die Scooter-Nutzer jede zweite Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombinieren. "Viele Mobility-Kunden verzichten dank kombinierter Mobilität auf Privatfahrzeuge. Je mehr Leute wir also von Mobility begeistern können, desto besser für die Umwelt", schlussfolgert Leibundgut.