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Mit Mobility neue Wege entdecken.das Winterwunderland geniessen und den Käsern über die Schultern schauen.

Möchten Sie den Winter von seiner schönsten Seite entdecken? Dann kommen Sie mit Mobility in die Ostschweiz. Werfen Sie einen Blick über die Schultern eines Käsers und erleben Sie einen magischen Spaziergang. Mit einer warmen Winterjacke und gefütterten Stiefeln ausgerüstet, lässt sich das Winterwunderland Schweiz hervorragend erkunden – zum Beispiel im Kanton Appenzell Ausserrhoden, wo es uns diesen Monat hinzieht.

Laternliweg

Laternliweg in Urnäsch / Foto: Copyright Stefan Somogyi

Am Säntis hauste einst ein gewaltiger Riese. Er hatte im Sinn eine Stadt zu erbauen. So trug er einen Sack voll Häuser durchs Appenzell. Leider bemerkte er nicht, dass der Sack beim Überqueren eines Berges bei Wildhaus eine scharfe Felskante streifte und zerriss. Über alle Halden bis in die Täler hinab wurden somit die Häuslein verstreut. Als der Riese dies bemerkte und sah, wie anmutig die verstreuten Behausungen aussahen, beschloss er, sie so zu belassen.

Soweit die Legende. Tatsache ist, dass die Appenzeller Hügellandschaft mit all den Dörfern und Weilern märchenhaft aussieht. Aber entdecken Sie sie selbst!

Unsere Reise beginnt in Herisau. Der Kantonshauptort hat über 15’000 Einwohner und besticht mit architektonischen Schmuckstücken wie Kaufmanns- und Fabrikantenpalästen, Bürgerhäusern oder Hinterhöfen. Die Stadt kann durch ihre Grösse prima zu Fuss erkundet werden, entweder auf eigene Faust oder auf einem der Themenwege, welche der Ort zu bieten hat.
Wenn man alle Ecken und Winkel des schmucken Städtchens erkundet hat, stehen vier Mobility-Fahrzeuge bereit, um zu unserer nächsten Station in Richtung Stein aufzubrechen.

Die Schaukäserei in Stein

Der Appenzeller Käse wurde 1282 erstmals urkundlich erwähnt und hat somit seit über 700 Jahren seinen Platz im Appenzeller Speiseplan. In der Schaukäserei in Stein können Sie sehen, wie Appenzeller Käse hergestellt wird. Sie bietet einen spannenden Rundgang an, bei dem Sie von der Besuchergalerie direkt ins 6’500-Liter-Käsekessi blicken. Darin wird die Milch aufbereitet und die Käseharfe durch die eingedickte Gallerte gezogen. Auch von der überwältigenden Anzahl von 12’500 Käselaiben, welche vom Roboter regelmässig gepflegt werden, erhaschen Sie einen Blick und erfahren Wissenswertes rund um die Käseherstellung. Noch nicht genug von Käse? Im Käsekino der Schaukäserei wird ein spannender Film mit detaillierterem Hintergrundwissen gezeigt.

In der Schaukäsi finden auch immer wieder verschiedene Veranstaltungen statt. So zum Beispiel eine "Stobete" am 4.12.2016 mit der Volksmusikgruppe "Echo vom Säntis".

Nach all den Infos über den würzigsten Käse der Schweiz ist man sicherlich hungrig. Wir empfehlen im käsereieigenen Restaurant die feinen Käsehörnli zu geniessen. Doch auch für nicht-Käse-Esser steht viel Leckeres auf dem Speiseplan. Niemand muss hungrig von dannen ziehen!

Volkskunde im Appenzell

Danach lässt sich bestens ein Verdauungsspaziergang zum Appenzeller Volkskunde-Museum machen, welches nur vier Gehminuten entfernt liegt. Das Museum porträtiert in seiner Dauerausstellung auf zwei Stockwerken die appenzellische Sennen-Kultur mit ihren Kunsthandwerken sowie die ehemals florierende Textilindustrie. Man erhält einen exklusiven Einblick in die berühmte Bauernmalerei und die präzis gearbeitete Sennen-Sattlerei. Lisette Royer-Ramsauer war eine bekannte Hausiererin im 19. Jahrhundert, aber nicht die einzige zu dieser Zeit. Der Berufsstand der Hausierer und Handelsreisenden war im Appenzell tief verankert und eine Alltäglichkeit. Die wandernden Verkäufer(innen) brachten nicht nur gern gesehene Waren, sondern auch immer die neuesten Geschichten und Gerüchte an den Mann. Um genau dieses Thema dreht sich die aktuelle Sonderausstellung des Museums im dritten Stockwerk.

Nicht vergessen: Fast schon eine Pflicht im Appenzell ist es, einen original Appenzeller Biber nach einem spannenden Museumsbesuch zum Zvieri zu geniessen.

Nun neigt sich der Tag bereits dem Ende zu. Zum Abschluss wagt man sich noch einmal an die frische Dezemberluft, auf den Laternliweg in Urnäsch. Nach dem Eindunkeln werden unzählige Petroleum-Laternen entzündet und das Winter-Abenteuer kann beginnen. Der Winterwanderweg beginnt bei der Talstation der Schwägalp und führt in einem 40-minütigen Rundweg wieder zum Berghotel Schwägalp. Der Spaziergang durch den Naturerlebnispark Schwägalp führt an zahllosen Laternen vorbei, die dem verschneiten Weg eine gehörige Portion Romantik verleihen. Unterwegs löscht man seinen Durst an einer Punsch- und Glühweinstation und auch am Ende des Rundweges ist es möglich, sich stilgemäss zu verköstigen. Zum Beispiel, indem man den Abend gemütlich bei einem Fondue- oder Raclette-Plausch ausklingen lässt.

Sind Sie eher wissbegierig als romantisch veranlagt? Dann empfehlen wir Ihnen den öffentlichen Spaziergang inklusive Appenzeller Sagenerzählung, der jeden Sonntag um 17.00 Uhr kostenlos stattfindet.

Vergessen Sie nicht, Ihren Beitrag zum Ausflugstipp auf Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #mobilitymoment zu markieren und uns wissen zu lassen, was Sie erlebt haben – wir sind gespannt darauf!

Mögliche Reiseroute und Zusatzinformationen: