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Mit Mobility neue Wege entdecken.wunderschöne Aussichten geniessen.

Im Spätsommer eine Felsenarena entdecken, mit etwas Glück Gämsen und Steinböcken begegnen und kilometerlange Stollen erkunden: Machen Sie sich auf den Weg ins Neuenburger Jura!

Unsere Reise startet am Bahnhof Neuchâtel, wo elf Mobility-Fahrzeuge auf Sie warten. Von hier aus erreicht man innert einer knappen halben Stunde unseren Ausgangspunkt, das Örtchen Noiraigue im Val de Travers.

Creux du Van

Der Weg ist das Ziel

Das Val de Travers ist der Geburtsort der "grünen Fee", besser bekannt als Absinth. Kaufen ja, trinken nein, denn ab Noiraigue geht es mit dem E-Bike in Richtung des Soliat – und am Schluss der Tour ist man wieder mit dem Auto unterwegs.

Einmal auf den Sattel geschwungen folgen Sie dem Radweg "Creux du Van Tour" und geniessen schon bald wunderschöne Ausblicke auf die Areuse. Besuchen Sie unterwegs das kleine Museum von La Banderette, welches Ihnen Wissenswertes über Fauna, Flora und regionale Geologie vermittelt. Ein optimaler Ort, um eine kleine Pause einzulegen und das Panorama des Val de Travers auf sich wirken zu lassen.

Erholt meistert man die weitere Steigung und durchfährt die Jurahochweide Nouvelle Censière bis zum Parkplatz "Chez les Favre". Über eine kleine Strasse erreichen Sie mühelos den Gasthof "Ferme du Soliat". Gönnen Sie Ihrem Bike hier ein wenig Ruhe, denn in wenigen Fussminuten sind wir bereits am Ziel angelangt: dem gigantischen Felsenkessel Creux du Van! Der Felsenkessel, seine umliegenden Berge und der grandiose Blick auf den Neuenburgersee bilden ein fantastisches Naturspektakel.

Flora und Fauna des Felsen-Amphitheaters

Ein Tipp: Nehmen Sie die arktisch-alpine Flora der Felsenarena unter die Lupe. Hier wachsen unter anderem prächtige Trollblumen und Anemonen. Gämse, Steinböcke, Luchse und zahlreiche andere Wildtiere besiedeln dieses unberührte, 25 Quadratkilometer grosse Reservat. Vor einigen Hundert Jahren war das noch ganz anders. Am Fuss des Creux du Van, bei der Ferme Robert, tötete der Holzfäller David Robert im Jahr 1770 den letzten Bären des Jura. An der Nordseite der Ferme sind sogar noch Spuren der Bärenkrallen zu sehen. Speziell: Mitten im Kessel entspringt eine mysteriöse Quelle, die "Fontaine Froide", deren Wasser das ganze Jahr über kalte vier Grad Celsius misst. Der Grund für dieses Phänomen ist bis heute unbekannt.

Rasanter Rückweg und ein tief vergrabenes Stück Geschichte

Haben Sie das Panorama genossen? Dann folgen Sie nun dem Weg in Richtung Couvet. Nehmen Sie sich die Zeit, die grünen Hochebenen dieser abgeschiedenen Gegenden zu durchfahren. Zu Ihrer Linken steigt die Strasse Richtung Provence ein wenig an, gefolgt von einer herrlichen, 3 Kilometer langen Abfahrt mit angenehmem Gefälle. Über Berg und Tal passieren Sie die Bergrestaurants Les Rochats und La Combaz, bevor Sie die grosse Abfahrt über das Val de Travers und Couvet antreten. In Couvet überqueren Sie die Eisenbahngleise und die Areuse und fahren weiter auf dem Radweg "Creux du Van Tour" in Richtung Sportzentrum und Asphaltminen.

Zwischen 1711 und 1986 entstand in Travers ein 100 Kilometer langes Stollensystem, dessen Produkt, der Asphalt gar die Strassen von Paris, London und New York pflasterte. Ein Kilometer der stillgelegten Minen steht heute Besuchern offen, denen die Spezialität "in Asphalt gekochter Schinken" serviert wird. Anschliessend folgen Sie dem Lauf der Areuse und kehren wieder zum Bahnhof von Noiraigue zurück. Hier bietet Ihnen ein Laden regionale Produkte an, darunter Schokolade, Absinth und weitere Leckereien. Gönnen Sie sich doch ein Stück Neuenburger Jura zum mit nach Hause nehmen.

"Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen."

Möchten Sie es lieber wie der Schweizer Fernseh-Liebling Nik Hartmann in der Sendung "SRF bi de Lüt" machen und zum Creux du Van wandern? Innert knapp vier Stunden bewältigen Sie (ebenfalls von Noiraigue aus) die Distanz zu den 160 Meter hohen, senkrechten Felswänden, die den Talkessel umschliessen. Hart an der Abbruchkante führt der Weg einmal um den gesamten Felsenzirkel – und dann schliesslich über den Chemin des 14 contours (Nordseite des Creux du Van) wieder hinunter ins Val de Travers.

Aufstieg in luftiger Höhe

Eine weitere Variante, um sich die spektakuläre Aussicht vom Creux du Van zu verdienen, ist der Aufstieg über die Via Ferrata "Tichodrome". Überqueren Sie auf natürlichen Felsbändern ansteigend den Felsabbruch; dabei wechseln sich leichte Passagen mit luftigen ab – besonders eindrücklich sind diejenigen, bei welchen man sich am nicht voll gespannten Seil nach aussen hängen lässt. Dieser Klettersteig ist auch begehbar mit Kindern (ab 10 Jahren), die jedoch zwingend angeseilt sein müssen. Ein  Adrenalinkick ist garantiert!

Wir wünschen Ihnen viel Spass auf Ihrem Ausflug. Vergessen Sie nicht, Ihren Beitrag zum Ausflugstipp auf Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #mobilitymoment  zu markieren und uns wissen zu lassen, was Sie erlebt haben – wir sind gespannt darauf!

Mögliche Reiseroute und Zusatzinformationen: