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Fragen Sie den Leiter Flotte persönlich.im Inside Mobility.

Anliegen, Feedbacks, Lob oder Unklarheiten? Hier gibt es den direkten Draht zur obersten Stelle – ganz bequem online.

Alle zwei Monate steht ein Mitglied unseres Managements für Sie zur Verfügung und beantwortet hier Ihre Fragen rund um Mobility. Das letzte Inside Mobility fand am Donnerstag, 23. März um 9.00 Uhr mit unseren Leiter Flotte, Viktor Wyler, statt.

Viktor Wyler, Leiter Flotte (Inside Mobility 23.03.2017)

Mobility und Umwelt

diverse Fragen zu Dieselautos

Thomas Gfeller: "Da für nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO jährlich drei Millionen Todesfälle die Luftverschmutzung verantwortlich ist, und hier laut C40 insbesondere Abgase aus Dieselmotoren, wollen die vier Hauptstädte Athen, Madrid, Mexiko-Stadt und Paris ab 2025 jeglichen Betrieb von Fahrzeugen mit Dieselantrieb verbieten." NZZ 6.12.16 Bestehen bei Mobility auch Pläne den Bestand der Dieselautos sukzessiv abzubauen?

Beat Kleeb: Es ist nun allgemein bekannt, dass Dieselmotoren sehr schlecht sind für die Umwelt. Was macht Mobility um die vorhandenen Dieselautos aus der Flotte auszuscheiden und wird Mobility in Zukunft keine Dieselautos mehr anschaffen?

Stefan Persili: Wie sieht eigentlich die Mobility Politik betreffend Dieselfahrzeugen aus? Ich bin Arzt und habe mich mit den Risiken und Gesundheitlichen Folgen von Dieselfahrzeugen beschäftigt. Aus meiner Sicht sollten insbesondere für Standorte in den Städten keine Dieselfahrzeuge mehr angeschafft werden. Bei Kurzfahrten wie sie häufig in den Städten durchgeführt werden ist die Ökobilanz für den Menschen äusserst schlecht! Der im Alltag anfallende effektive Schadstoffaustoss und der effektive Feinstaubaustoss ist wesentlich grösser als uns die Autoindustrie glauben machen will

Maurizio Proni: Weshalb gibt es eigentlich immer mehr Dieselfahrzeuge bei Mobility? Ich finde dies etwas beunruhigend, vor allem nach dem Diesel Skandal. Dagegen würde ich es sehr begrüssen, wenn mehr Hybridfahrzeuge (Benzin - Hybrid) zur Auswahl stehen würden. Da gäbe es für (fast) jede Kategorie etwas, z.B.: - Economy: Toyota Yaris Hybrid - Combi: Toyota Auris Touring Hybrid - Emotion: Toyota C-HR Hybrid , Hyundai Ionic Hybrid, Kia Niro Hybrid Aber bitte argumentieren Sie nicht mit dem (angeblichen) tiefen CO2 Ausstoss von Dieselfahrzeugen. In der Zwischenzeit wissen ja alle, dass dies nicht ganz der Wahrheit entspricht. Dies gilt übrigens auch für normkonforme Dieselmotoren.

Antwort Viktor Wyler: Ich habe mir erlaubt, ihre Fragen in einer Antwort zusammenzufassen. Mobility legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschonung. Wir nehmen nur möglichst energieeffiziente Fahrzeuge in unsere Flotte auf. Da derzeit unklar ist, wie viel Stickoxid Dieselmotoren tatsächlich ausstossen, werden wir in der Kategorie Economy ab diesem Frühling nach und nach 700 Diesel- durch Benzinfahrzeuge ersetzen. Wir sehen betreffend Emissionswerten die Gesetzgebung sowie die Hersteller in der Pflicht, möglichst rasch für Transparenz zu sorgen.

Allerdings – und das ist eine wichtige Anmerkung – ist die Wahl zwischen Diesel- und Benzinautos ein Dilemma: Zwar stossen Benziner weniger Stickoxid aus als Dieselfahrzeuge, gleichzeitig aber mehr CO2. Deshalb wird es für unser Unternehmen mit jedem Benzin-Fahrzeug schwieriger, die CO2-Ziele des Bundes zu erreichen. Wir werden daher in Zukunft auf einen sinnvollen Mix setzen, wozu auch Hybrid- und Elektrofahrzeuge zählen.

von Johann Weichbrodt

Frage: Nicht zuletzt durch den VW-Abgas-Skandal herrscht allgemein eine grosse Verunsicherung, was die Umweltwerte von Autos angeht. "Offizielle" Messwerte bspw. zu Verbrauch und Abgasen werden meist unter künstlichen Laborbedingungen erstellt und haben wenig mit dem tatsächlichen Gebrauch zu tun. Woran orientiert sich Mobility bei der Fahrzeugbeschaffung? Gibt es unabhängige Messungen oder Rankings, die Sie heranziehen können?

Viktor Wyler: Wir sehen betreffend Emissionswerten die Gesetzgebung sowie die Hersteller in der Pflicht, möglichst rasch für Transparenz zu sorgen; denn wir setzen uns zwar permanent mit Berichten und Studien zur Diesel-Thematik auseinander, aber unter dem Strich haben auch wir keine andere Möglichkeit, als uns primär auf die Herstellerangaben zu verlassen. Wir hoffen, dass der ab kommenden September gültige WLTP-Test mehr Transparenz und Aussagekraft für die Autokäufer bringen wird, was sich allerdings erst noch weisen muss.

Wir bleiben am Ball!

Ausbau der Flotte

von Ueli Hasler

Frage: Bin ganz neu bei Mobility. Wie steht es mit dem Ausbau der Flotte? Mein bevorzugtes Ferienziel ist das Val müstair. Leider gibt dort kein Auto. Ich kenne mindestens noch zwei Mobiliy-Mitglieder, die dankbar für einen Ausbau dort wären.

Viktor Wyler: 70% all unserer Standorte in der Schweiz befinden sich in Städten oder Agglomerationen. Das liegt daran, dass Carsharing besonders gut im Zusammenspiel mit dem ÖV funktioniert, welcher in den Städten bestens ausgebaut ist.

In ländlichen Regionen fehlt hingegen oft die Nachfrage, um Mobility-Fahrzeuge genügend auszulasten. Hier hat das Auto weiterhin einen hohen Stellenwert, da es die nötige Alltagsmobilität von sicherstellt. Zudem ist die Verkehrsüberlastung weniger stark und die Taktfrequenz des ÖV weniger hoch als in den Städten. Wir prüfen laufend, ob und wo wir unser Dienstleistungsnetz weiter ausbauen können. Im Val Müstair ist derzeit jedoch kein Standort vorgesehen.

Weiterhin gute Fahrt mit Mobility!

 

 

von Heinz Rast

Frage: Ich bin seit 6 Jahren zufriedener Mobility Genossenschafter und hier in der Stadt Zug wohnhaft. Ich frage mich immer wieder, warum wird in einem Quartier wie hier im Loreto ein Combi-und nicht ein Economy- Fahrzeug stationiert, wo doch 90 Prozent der Benutzer allein und für eine Kommission ohne Warentransport unterwegs sind. Für die übrigen 10 Prozent, oder einem Warentransport, haben wir in der Stadt Zug absolut genügend Auswahl an grösseren Fahrzeugen. Der Combi ist vor allem für Frauen zu gross, schlecht zum Parkieren und auch noch teurer. Auch das Argument Familie sticht nicht. Wir haben in der reichen Stadt Zug praktisch keine Familie ohne eigenes Auto. Ich habe auch noch nie eine Familie gesehen, die mit dem "Loreto-Combi" weggefahren ist. Kommt hinzu, dass hier an der Zugerbergflanke von Zug ein Bauer oder Waldarbeiter ab und zu den "Loreto-Combi" als Waren- und Personentransport-Fahrzeug benutzt und diesen dann total verdreckt wieder hinstellt. Auf diesen Nutzer können wir grosszügig verzichten. Stellen Sie hier im Loretoquartier eine Economy- Fahrzeug ab und wir loben Sie über alle Massen.

Viktor Wyler: Wir beurteilen den Combi als das Fahrzeug, welches am breitesten die verschiedenen Interessen unserer Nutzer befriedigen kann. Deshalb ist an kleineren Standorten mit einem oder wenigen Fahrzeugen oft ein solcher stationiert. Wir prüfen für jeden Standort einzeln, welches Angebot wir stellen wollen, und vertrauen dabei auf unsere jahrelange Erfahrung.

Dass das Auto wie von Ihnen beschrieben ab und zu verdreckt zurückgelassen wird, ist natürlich ein Unding. Alle Mobility-Kunden sind angehalten, die Fairplay-Regeln zu beachten, vor allem Regeln zur Sauberkeit. Falls Sie auf ein verdrecktes Auto treffen, können Sie sich jederzeit bei unserem 24-Dienstleistungscenter melden. Wir werden dann entsprechende Massnahmen treffen (z.B. Nachreinigung des Fahrzeuges).

von Rene Obrist

Frage: I) Fragen zum Navigationsgeräte. Wird da eigentlich darauf geachtet, dass in Zukunft Diese mit dem SBB Reiseplaner verbunden werden kann. Beispiel das Auto Teilstrecken vor dem Fahrtenantritt (oder bei grosse Korrekturen während der Fahrt) direkt übermittelt werden kann (via SBB Reiseplaner). Mir ist bekannt das die SBB mit Ihrem "Prev. Reiseplaner" noch nicht so weit ist aber die Navigationsgeräte wahrscheinlich über die Lebensdauer des Autos (als ca. 4 Jahre) im Auto verbleiben würde man ja sich diese Möglichkeit mittelfristig verbauen. Ich kenne diese Funktionalität von Tomtom mit eingebauter SIM Karte.

II) Früher hatte ich einmal gelesen, dass Economy Fahrzeuge eigentlich sehr viel genutzt werden. . Da der Combi aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeit stark vertreten ist (das verstehe ich), kommt mir so die Vermutung auf, dass eigentlich viele Kunden ein Economy Auto wünschen aber dann eben ein Combi buchen. Stimmt da meine Vermutung?

III) Falls Sie auch bei "Catch a Car" den Einkauf machen habe ich da eine Frage. One-Way und Catch a Car sind ja zwei getrennte Unternehmen und Lösungen. Wird aber bei der Flottenwahl Catch a Car auch darauf geachtet, dass man diese zwei Lösungen vielleicht in Zukunft miteinander verbinden könnte? Mir ist aufgefallen, dass die Gasautos mit einem kleinen Zusatztank eigentlich nur für die Catch a Car Region Genf geeignet ist (keine Fahrten in One-Way Agglomeration). Möglicherweise wird ja auch bei Catch a Car Überlegungen gemacht in Zukunft auch in andere Catch a Car Regionen zu fahren ?

Viktor Wyler: Danke für Ihre ausführliche Nachricht und die interessanten Fragen. Ich beantworte sie in drei Teilen:

1) Wir steigern den Anteil an Fahrzeugen mit Navigationsgeräten kontinuierlich: Heute hat fast jedes dritte Mobility-Auto eines zur Verfügungen. Die Integration von Funktionen wie dem SBB Reiseplaner kann heute noch bei keinem Autohersteller vorgenommen werden. Die technologischen Entwicklungen der Hersteller verfolgen wir permanent um auch auf Wünsche, wie von Ihnen angefragt, reagieren zu können.

2) Aus unserer Erfahrung ist der Combi das Fahrzeug, das am breitesten die verschiedenen Interessen unserer Nutzer befriedigen kann. Deshalb ist an kleineren Standorten mit einem oder wenigen Fahrzeugen oft ein solcher stationiert.

3) Ob man in Zukunft mit Catch a Car vom einen ins andere Geschäfts-/Stadtgebiet fahren kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Damit dies aber überhaupt zur Option werden kann, muss Catch a Car mit ihrem Angebot zuerst in verschiedenen Städten präsent sein. Erst dann macht es Sinn, über weitere Möglichkeiten nachzudenken.

von Ivo Berger

Frage: Am Standort St. Margrethen steht lediglich ein Auto (Combi) zu Verfügung. Ich habe den Eindruck, dass dieses relativ stark ausgelastet ist. Könnte man hier evtl. ein zweites Auto anbieten, z. B. in einer kleineren Kategorie?

Viktor Wyler: Mobility hat für ihre Fahrzeugflotte eine optimale Auslastung definiert, die unseren Kunden eine Verfügbarkeit auf hohem Level garantiert. Wir prüfen die Nachfrage an jedem einzelnen Standort laufend. Wenn wir feststellen, dass diese ein gewisses Mass übertrifft, weiten wir das Angebot aus eigenem Antrieb entsprechend aus.

Derzeit ist in St. Margrethen jedoch keine Ausweitung geplant. Falls sich das ändern würde, werden wir Sie über das Mobility-Journal informieren.

von Bernard Germanier

Frage: Ich bin seit vielen Jahren begeisterter Mobility-Fahrer und nutze Mobility beruflich und privat. Ich verfüge über ein Geschäftsfahrzeug, nutze aber primär Mobility in Kombination mit ÖV. Nun zu meiner Frage. Wird Mobility einen Van/Bus mit 8 Sitzplätzen einführen (bsp. VW Caravell). Gerade mit Kinder stösst man immer wieder an Platzknappheit, wenn weitere Kinder/Erwachsene mitfahren wollen. Toll wäre auch, wenn der beliebte VW T6 Multivan den Vito ersetzten könnte. Vielen Dank für Ihren Bescheid.

Viktor Wyler: Mit dem Minivan verfügen wir über ein Fahrzeug im Angebot, welches bequeme Fahrten auch über längere Distanzen mit bis zu 7 Personen zulässt.

Fahrzeuge mit einem grösseren Sitz- und Gepäckplatzangebot würden die Fahrzeug-Ausmessungen unserer Minivans erheblich übersteigen, wodurch eines unserer wichtigsten Nutzungskriterien – die einfache und handliche Bedienbarkeit aller Fahrzeuge – nicht mehr gegeben wäre. Aus diesem Grund wird es derzeit keine grösseren Fahrzeuge geben. Wir hoffen, dass Sie uns trotzdem treu bleiben.

von Kuno Lenzlinger

Frage: Wieso gibt es in Rudolfstetten immer noch keinen Mobility Kombi? Ich brauche den Kombi oft Nachts nach den Betriebszeiten des ÖV. Oftmals muss ich dann vom Mutschellen nach Rudolfstetten laufen, das Velo oder ein Taxi nehmen. Ein Auto pro Gemeinde wäre doch ok. Vielen Dank für Ihre Antwort.

Viktor Wyler: 70% all unserer Standorte in der Schweiz befinden sich in Städten oder Agglomerationen. Das liegt daran, dass Carsharing besonders gut im Zusammenspiel mit dem ÖV funktioniert, welcher in den Städten bestens ausgebaut ist.

In ländlichen Regionen fehlt hingegen oft die Nachfrage, um Mobility-Fahrzeuge genügend auszulasten. Hier hat das Auto weiterhin einen hohen Stellenwert, da es die nötige Alltagsmobilität von sicherstellt. Zudem ist die Verkehrsüberlastung weniger stark und die Taktfrequenz des ÖV weniger hoch als in den Städten.

Wir prüfen laufend, ob und wo wir unser Dienstleistungsnetz weiter ausbauen können. Im Rudolfstetten ist derzeit jedoch kein Standort vorgesehen.

Wir danken Ihnen, dass Sie trotzdem weiterhin auf uns setzen und wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt!

diverse Fragen zur Anhängerkupplung

Andreas Marx: Ich bin seit den Anfängen sehr zufriedener Genossenschafter bei Mobility. Zweimal im Jahr brauche ich eine Fahrzeug mit einer Anhängerkupplung. Ein solches Angebot gibt es bei Mobility leider nicht, auch keines in Zusammenarbeit mit einer Autovermietung. Warum gibt es das nicht? Ich würde ein solches Angebot, am liebsten mit einem Mobility-Fahrzeug in meiner Nähe, sehr schätzen.

Alex Jost: Ich wünsche seit Jahren ein Auto in Chur mit Anhängerkupplung. Wird dies in nächster Zeit doch noch möglich sein? Bis heute wurde das Anliegen aus Prinzip immer negativ beantwortet.

Chris Dunkel: Gibt es Fz. mit Anhängerkupplung zu mieten?

Antwort Viktor Wyler: Das Thema Anhängerkupplung war schon öfters auf unserem Tisch. Leider aber können wir hier keine Lösung bieten. Grund ist insbesondere die Versicherungssituation: Der Halter eines Zugfahrzeuges ist im Schadenfall für den Anhänger und dessen Ladung verantwortlich. Das Unfallrisiko liegt bei einem Gespann ungleich höher als bei einem einzelnen Fahrzeug. Ausserdem zeigen Erfahrungen, dass Fahrzeuge mit Anhängerkupplungen vermehrt Beschädigungen im Heckbereich aufweisen (An- und Abkuppeln des Anhängers).

Aus all diesen Gründen wird es keine Fahrzeuge mit Anhängerkupplung geben bei Mobility. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

von Karl Hugentobler

Frage: Ich wohne in Rapperswil. Leider gibt es hier weit und breit kein Mobility-Auto der Kategorie Emotion oder Cabrio. Ich müsste zuerst 20 Minuten mit dem Zug nach Uster oder Wädenswil fahren. Warum ist das so? In Rapperswil gibt es ein ganzes Dutzend Mobility-Autos. Könnte nicht zumindest eines davon Emotion oder Cabrio sein?

Viktor Wyler: Wir haben eine bestimmte Anzahl der Fahrzeugen in den Kategorien Emotion und Cabrio pro Region zur Verfügung. Die Stationierung erfolgt nach unserem Fahrzeugstationierungskonzept was unter anderem besagt, dass bereits eine gewisse Anzahl an Fahrzeugen in einer Ortschaft stationiert sein müssen und die Nachfrage der bestehenden Fahrzeuge dem Vorgaben entsprechen muss. In Wädenswil war die Nachfrage im Verhältnis zu Rapperswil zum Zeitpunkt des Entscheides deutlich höher. Aus diesem Grund steht in Wädenswil ein Fahrzeug der Kategorie Emotion. Uster erfüllt die Kriterien bereits seit einiger Zeit. Bei der nächsten Evaluation werden wir gerne Rapperswil-Jona erneut für eine Stationierung prüfen.

von Hansruedi Würsch

Frage: Kann der zu ersetzende Mobility@home Diesel Combi, durch den neuen Kangoo ZE 2017 mit 33 statt 22 kWh Batterie & 7kW statt 3,6kW Ladung ersetzt werden?

Viktor Wyler: Auch wenn der neue Renault Kangoo ZE längere Laufleistungen und eine optimierte Lademöglichkeit hat, reicht dies noch nicht aus, die vorhandenen Kundenbedürfnisse abzudecken. Mit dem Combi führen unsere Kunden Fahrten durch, welche die Reichweite eines Kangoo bei weitem übertreffen.

von Reto Nold

Frage: Also, hier meine Frage, eine Frage zur Flottenpolitik betr. CABRIOS: - Welche Kriterien entscheiden, wie viele Saisons ein Cabrio in Betrieb ist? - Früher waren über längere Zeit die Mégane, dann kamen die Mini-Cooper. Diese waren nur 2 Sommer im Angebot, dann sind sie verschwunden. Warum so schnell? Die hatten mir sehr Spass gemacht! - Letzten Sommer waren die VW-NewBeetle-Cabrios im Programm. Diese sind jetzt offenbar schon wieder "weiterverwertet". Warum? - Wie ich im Newsletter sehe, folgen jetzt Audi A3-Cabrios. Warum schon wieder Wechsel?

Viktor Wyler: Danke für Ihre Frage. Um Ihnen und allen anderen Kunden Abwechslung und topmoderne Fahrzeuge zu bieten, wechseln in der Kategorie "Cabrio" jährlich die Fahrzeugmodelle. Die Cabrios sind bei uns von Frühjahr bis Ende Oktober im Einsatz. Danach werden sie wieder an den Lieferanten zurückgegeben. So entfällt für uns das  kostenintensive Einlagern der Fahrzeuge während der kalten Jahreszeit. Mit dem Audi A3 Cabriolet werden wir in diesem Jahr ein neues trendiges Modell zur Verfügung stellen.

Wir wünschen Ihnen viel Fahrspass!

von Thomas Tanner

Frage: Ich bin Mobility Mitglied und freue mich über das umfangreiche Angebot, das ich durch Mobility nutzen kann und mit dem wir zusammen mit dem GA, als vierköpfige Familie seit ca. 2 Jahren ohne Privatauto auskommen. Was mich allerdings stört ist, dass es in unserer Gemeinde Maienfeld (GR/ ca. 2500 Einwohner) keinen Mobilty Standort gibt, obschon wir uns als Energiestadt betiteln mit dem Slogan "Der Natur verpflichtet." Nach Rückfrage auf der Gemeinde wurde erklärt, dass die finanziellen Kosten die von Mobilty gestellt werden, nicht das Bedürfnis in der Gemeinde nach einer Carsharing Station deckt. Allerdings weiss ich, dass diese Abklärung schon einige Jahre zurück liegen Deshalb hier meine Frage: Was für ein Angebot können Sie einer Gemeinde wie Maienfeld unterbreiten, wenn diese die Mobility Standplätze kostenlos zur Verügung stellt? Und gibt es Erhebungen über andere Gemeinden ähnlicher Grösse was das Nutzungpotential bei der Bevölkerung ist? Gerne würde ich mit Ihren Antworten, nochmals auf unserer Gemeinde vorstellig werden (der Natur verpflichtet :-)!

Viktor Wyler: Danke für Ihre Nachricht und Ihre Initiative! Mit der umweltfreundlichen Carsharing-Lösung "Mobility-Electro" bieten wir Gemeinden eine kostengünstige, zukunftsweisende Mobilitätsmöglichkeit. Gegen eine Jahrespauschale von CHF 13’700 (exkl. MWST) platzieren wir einen Renault Zoé am Standort Ihrer Wahl. Mit jeder Fahrt mindert sich jedoch dieser Betrag: 75% der gesamten jährlichen Fahrtenumsätze schreiben wir der Gemeinde wieder gut.

Mehr Informationen finden Sie hier. Gerne können Sie auch unsere Abteilung Business Carsharing kontaktieren: business(at)mobility.ch.

von Andreas Kappeler

Frage: 1. Frage: Warum gibt es keine Elektro Transporter bei Mobility? Zumindest ich brauche Transporter häufig für kürzere Strecken, dazu eignet sich ein Elektrofahrzeug hervorragend. 2. Frage: Warum gibt es keine Mobility-Fahrzeuge mit Anhängerkupplung?

Viktor Wyler: Danke für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

1) Wir suchen in jeder Kategorie die besten Lösungen für unsere Kunden. Im Bereich der Transporter gibt es aus unserer Sicht noch keine vernünftige Elektro-Alternative zu den jetzigen bei uns verfügbaren Fahrzeugen. Viele Leute nutzen unsere Transporter für Umzüge und legen lange Distanzen zurück. Eben diese Distanzen sowie das nur schwach ausgebaute Elektroladenetz in der Schweiz sind die primären Hinderungsgründe für Elektrofahrzeuge.

2) Das Thema Anhängerkupplung war schon öfters auf unserem Tisch. Leider aber können wir hier keine Lösung bieten. Grund ist insbesondere die Versicherungssituation: Der Halter eines Zugfahrzeuges ist im Schadenfall für den Anhänger und dessen Ladung verantwortlich. Das Unfallrisiko liegt bei einem Gespann ungleich höher als bei einem einzelnen Fahrzeug. Ausserdem zeigen Erfahrungen, dass Fahrzeuge mit Anhängerkupplungen vermehrt Beschädigungen im Heckbereich aufweisen (An- und Abkuppeln des Anhängers). Aus all diesen Gründen wird es keine Fahrzeuge mit Anhängerkupplung geben bei Mobility. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Weiterhin gute Fahrt mit Mobility!

von Paulo Bertalot

Frage: Wir sind eine 6 Personen Familie, alle gross gebaut. Die 7 Platz Fahrzeuge sind für uns sehr eng. Wir würden uns über Fahrzeuge wie der Viano den es nur als Transporter gibt. An grösseren Bahnhöfe zum Beispiel.

Viktor Wyler: Mit dem Minivan verfügen wir über ein Fahrzeug im Angebot, welches bequeme Fahrten auch über längere Distanzen mit bis zu 7 Personen zulässt. Fahrzeuge mit einem grösseren Sitz- und Gepäckplatzangebot würden die Fahrzeug-Ausmessungen unserer Minivans erheblich übersteigen, wodurch eines unserer wichtigsten Nutzungskriterien – die einfache und handliche Bedienbarkeit aller Fahrzeuge – nicht mehr gegeben wäre. Aus diesem Grund wird es derzeit keine grösseren Fahrzeuge geben.  Wir hoffen trotzdem, dass Sie weiterhin auf Mobility setzen.

von Heinz Spörri

Frage: Leider wird der Kofferraum in den Combis immer kleiner. Die Ladeluke auch. Bleibt dann nur noch der Lieferwagen. Ein Cady würde oft reichen, leider gibt es keine solchen bei Mobility.

Viktor Wyler: Wir sind uns sicher: Mit 9 Kategorien und verschiedensten Fahrzeugmodellen, darunter Minivans und Transporter, decken wir die allermeisten Kundenbedürfnisse ab. Ein Stadtlieferwagen wie z.B. der VW Caddy ist nicht vorgesehen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Elektrofahrzeuge

diverse Fragen zu Tesla

Luigino Comin: Sind Tesla Auto ein Thema in Zukunft?

Peter Willi: Werden die Elektro Autos noch mehr erweitert Ausgebaut ? Könnte man auch ein ElektroTesla S70 anschaffen? Das würde ein Renner werden. Das Konzept ist super von Mobility. Besten Dank.

Peppi von der Muehll: Wann endlich werden die Mobility-Mitglieder befragt ob ein Tesla in der Flotte gewünscht ist? Wir sind doch eine Genossenschaft und die Meinung der Mitglieder zählt! Zu anderen wesentlich weniger wichtigen Themen wurden wir auch befragt...

Kuno Sorgen: Warum keine Tesla in der Kategorie Emotion?

Antwort Viktor Wyler: Danke für Ihre positive Rückmeldung, das freut uns sehr! Ich habe mir erlaubt, die Antworten auf ihre Fragen zusammenzulegen, da es sich hier um die gleiche Thematik handelt.

Teslas sind sehr interessante, innovative Fahrzeuge. Wir möchten nicht ausschliessen, dass wir in fernerer Zukunft Teslas bei Mobility anbieten werden. In näherer Zukunft ist dies allerdings aus zwei Gründen nicht möglich: Erstens können wir in die bestehenden Tesla-Modelle unsere Bordcomputer – welche in unserem Carsharing-System eine zentrale Rolle spielen – nicht einbauen. Dies, weil die Montage negative, nicht vorhersehbare Auswirkungen auf die Fahrzeugfunktionalitäten haben könnte. Zweitens müssen Mobility-Fahrzeuge für alle Kunden in Selbstbedienung nutzbar resp. deren Bedienung selbsterklärend sein, was beim Tesla derzeit nicht der Fall ist. Sie sehen, es gibt handfeste Gründe, weshalb auch darauf verzichtet wurde, Kunden zu diesem Thema zu befragen.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf zwei Dinge hinweisen: Erstens werden wir den Anteil an Elektrofahrzeugen bis ins Jahr 2020 auf 130 ausbauen; und zweitens hat unser Partner Europcar den Tesla im Angebot. Diesen können Sie ebenfalls einfach über die Mobility-Website buchen.

diverse Fragen zur E-Mobilitäts-Strategie

Oliver Hasler: Es ist an der Zeit. Ich bitte Sie, sich persönlich für eine möglichst baldige Umstellung auf Elektrofahrzeuge einzusetzen. Konsequent. Benutzen Sie Ihre Infrastruktur für flächendeckende Ladesstationen, die auch von anderen E-Fahrzeughaltern benutzt werden könnten. mobility goes tesla oder: Aus mobility wird emobility. Nutzen Sie Ihre Chance. Besten Dank.

Patrick Baer: Guten Tag, ich hätte noch eine Frage: Wird Mobility bald stärker auf Elektromobilität umsteigen? Mit der neuen Generation an Fahrzeugen (Nissan Leaf mit grösserer Batterie, Renault Zoe mit grösserer Batterie, Opel Ampera-e, Tesla model 3) wäre es wohl bald problemlos möglich, in der Economy-Klasse auf Elektroautos mit Reichweiten von über 300 km umzusteigen. Ich würde diesen Schritt aus Gründen des Umweltschutzes aber auch aus Gründen des Fahrspasses sehr begrüssen! Der Renault Zoe ist super zum fahren.

Marc Blume: Wie sieht die eMobility Strategie von Mobility aus? - Wie schnell wird in den nächsten Jahren der Anteil Elektroautos an der Gesamtflotte steigen? - Wie werden diese Standorte ausgewählt? Ich würde mich freuen, bei Mobility zukünftig immer öfter rein elektrische Fahrzeuge nutzen zu können.

Antwort Viktor Wyler: Innovation und Nachhaltigkeit sind wichtige Bestandteile der Mobility-Unternehmensstrategie. Deshalb ist es folgerichtig, dass auch wir Elektrofahrzeuge anbieten: Wir werden bis ins Jahr 2020 die Elektroflotte auf voraussichtlich 130 Fahrzeuge aufstocken. Dabei werden wir den Fokus auf urbane Gebiete legen, sind aber auch offen für andere Stationierungsmöglichkeiten. Mit dem Renault Zoe ist ein Auto in unserer Flotte, das modernsten Ansprüchen genügt.. Zudem hat Mobility ein neues Angebot (Mobility-Electro) für Unternehmen und Gemeinden geschaffen.

Eine flächendeckende Umstellung auf Elektromobilität wird es bei Mobility jedoch nicht geben. Dies aus zwei Gründen: Erstens ist eine Hürden für die breite Akzeptanz von Elektromobilität die noch eher geringe Reichweite und das dünne Netz an Ladestationen. Hier müssen die Hersteller den Hebel ansetzen. Zweitens wollen wir mit unserem Fahrzeugangebot immer verschiedenste Wünsche und Bedürfnisse abdecken – und orientieren uns an der Nachfrage unserer Kunden. So findet bei Mobility jeder das, was er braucht.

Natürlich beobachten wir den Markt der Elektrofahrzeuge permanent und prüfen laufend, wo Fahrzeuge stationiert werden können.

von Olivier Conca

Frage: Ich nutze die Gelegenheit wieder mal nachzufragen, wann wir endlich in Olten ein Elektrofahrzeug mieten können.

Viktor Wyler: Wir beurteilen die Situation an all unseren Standorten in der Schweiz laufend. Haben wir das Gefühl, dass genügend Nachfrage nach einem Elektroauto vorhanden ist, wird auch diese Fahrzeugkategorie zu einer Option. Allerdings ist das in Olten derzeit noch nicht der Fall, es ist keine Stationierung eines Renault Zoe geplant.

Strategie

von René Frommenwiler

Frage: Im Zusammenhang mit der Automatisierung der Autos ist der Besitz eines eigenen Fahrzeuges zunehmend in Frage gestellt. Es bedarf also Organisationen, wie Mobility, die eine grössere Flotte an Fahrzeugen zur Verfügung stellen und professionell managen können. Sehen Sie dies auch als Chance, noch mehr Kunden zu gewinnen? Fördern Sie die technologischen Entwicklungen in dieser Hinsicht? Beabsichtigen Sie ein Pilotprojekt in diese Richtung zu starten?

Viktor Wyler: Das sehen Sie genau richtig: Mobilitys Vision ist, sich zum grössten nationalen Anbieter für individuelle Mobilitätsdienstleistungen zu entwickeln. Die Mobilität mit selbstfahrenden Fahrzeugen ist für uns ein wichtiges Geschäftsfeld der Zukunft, umso mehr, als dass diese Fahrzeuge Carsharing im grossen Stil ermöglichen werden. Gerade kürzlich haben wir einen ersten Schritt unternommen: Ab Sommer 2017 sind in der Stadt Zug zwei selbstfahrende Shuttles unterwegs, welche in das bestehende Verkehrs- und Mobilitätssystem integriert werden. Mehr Informationen finden Sie in unserer Medienmitteilung.

von Gilles Leuenberger

Frage: Kommt in Zukunft die Mobility-Fahrrad-Flotte? Wir geniessen die Möglichkeit ein Auto an einem X-beliebigen Bahnhof schweizweit mit dem gleichen Reservationsportal und gleicher Karte nutzen zu können. Oftmals würde aber ein Elektro-(Lasten-)Velo aber völlig ausreichen. Aber ehrlich gesagt haben wir keine Lust für jedes Städtchen neue Nutzerkonto etc. zu eröffnen... und fahren eben "Mobilityautos" statt "Mobilityvelos".

Viktor Wyler: Unsere Vision ist, dass sich Mobility zum grössten nationalen Anbieter für individuelle Mobilitätsdienstleistungen entwickelt. Dies betrifft primär den Bereich Carsharing, wo wir weiter am bestehenden Mobility-Angebot arbeiten, aber auch die Bereiche stationsunabhängiges Carsharing (Catch a Car) und Peer-to-Peer-Carsharing (in welchem wir eine Beteiligung an sharoo halten). Andererseits – und das dürfte Sie freuen – stellen wir auch Überlegungen und Evaluationen im Bereich Zweirad-Sharing an (Bikes, Scooter). Allerdings gibt es hier noch keine konkreten Pläne oder Entscheidungen. Wenn es soweit wäre, würden wir Sie über die gängigen Mobility-Kanäle (z.B. über das Mobility-Journal) informieren.

von Robert Kuhn & Anna Widmer

Frage: Am 02.02.2017 erhielt ich folgende automatisierte Meldung von Mobility: --- Grüezi Herr Kuhn Seit November 2002 steht Ihnen der Standort 2695 Rodersdorf Bahnhof zur Verfügung. Die Nachfrage hat sich stetig verringert. So konnte selbst die minimale Kostendeckung über einen längeren Zeitraum nicht mehr erreicht werden. Daher sehen wir uns gezwungen, den Standort 2695 Rodersdorf Bahnhof per 28. April 2017 ersatzlos aufzuheben. Wir danken für Ihr Verständnis. Mobility Genossenschaft --- Als wir 2004 der Mobility-Genossenschaft beitraten, taten wir das, weil uns die Idee überzeugte. Auch dass weniger frequentierte Standorte querfinanziert wurden war ein Grund zu dieser Entscheidung. Wir haben deshalb unser eigenes Auto aufgegeben und uns ab dann mit Mobility organisiert. Nun erfahren wir von der Aufhebung des Standortes Rodersdorf. Gleichzeitig stellen wir fest, dass im Angebot immer mehr Luxusautos zu finden sind. Wir fragen uns nun, wie lange es geht, bis der Standort Flüh (nächstes Dorf) aufgehoben wird? Müssen wir uns jetzt ein Auto zulegen - zu den über sechs Millionen, welche in der Schweiz verkehren? Verlässt Mobility ihre Ursprungsideen zugunsten wirtschaftlicher Präferenzen? Wir sind gespannt auf Ihre Antwort(en) …

Viktor Wyler: Wir versuchen, unser Standortnetz zu erweitern wo immer sinnvoll und bestehende Standorte zu erhalten. Trotzdem  haben wird den Standort Rodersdorf per 28. April 2017 leider schliessen müssen. Die Auslastung des dort stationierten Autos war über Jahre deutlich zu gering. Für die Mobility-Kunden in Rodersdorf tut uns das natürlich leid! Wir evaluieren für jeden einzelnen unserer 1’500 Standorte laufend, ob sich Nachfrage und Angebot die Waage halten. Der Standort Rodersdorf deckte – deutlich und über Jahre hinweg – nicht einmal seine eigenen Kosten, weshalb eine Schliessung unumgänglich war.

Generell stellen wir fest, dass es gerade in ländlichen Gebieten schwieriger ist, eine genügende Auslastung zu erreichen. Dort hat das Privatauto häufig noch einen hohen Stellenwert da es die nötige Alltagsmobilität sicherstellt. Zudem ist hier die Verkehrsüberlastung weniger stark und die Taktfrequenz des ÖV weniger hoch als in den grösseren Städten, sodass Carsharing eine weniger wichtige Rolle spielt. Entsprechend befinden sich 70% all unserer Standorte in Städten oder städtischen Agglomerationen.

Handhabung der Fahrzeuge

von René Wirz

Frage: Tanken. Selbstverständlich sollte man immer dann tanken, wenn man gerade keine Zeit hat und die "richtige" Tankstelle ganz sicher nicht am Weg liegt. Wann kann man endlich bei allen (Vertrags-)Tankstellen mit der Tankkarte seine Pflicht erfüllen?

Viktor Wyler: Leider gibt es noch keine "Universalkarte", welche für mehrere Treibstoffanbieter einsetzbar wäre. Mit unseren drei Hauptpartnern AVIA, Shell und BP decken wir jedoch den grössten Teil des Schweizerischen Tankstellennetzes ab.

Sollte die "richtige" Tankstelle nicht am Weg liegen, können Sie uns die Quittung mit Angabe Ihres Bankkontos zustellen. Wir werden Ihnen anschliessend den entsprechenden Betrag überweisen.

von Georg Haldemann

Frage: Wer garantiert eigentlich generell für die Sauberkeit der Fahrzeuge? Bsp.: Ich hole im Anzug ein Fahrzeug ab, möchte zu einem offiziellen Anlass fahren. Der Innenraum ist vollständig verschmutzt (z. B. Mitarbeiter von geologischer Firma hat Auto zuvor für Fahrt zu Feldarbeit genutzt). Beim Einsteigen muss ich für die blankpolierte Sauberkeit meiner Schuhe fürchten (bereits mehrmals passiert!). Wie reagiere ich? Ich habe keine Zeit mehr, das Fahrzeug selber zu reinigen, zudem wäre das etwas gewagt im Anzug. Anrufe an die Zentrale wurden meist mit mehr oder weniger grossem Desinteresse entgegengenommen, von Sanktionen habe ich nie gehört.

Viktor Wyler: Unsere ServiceMobiler reinigen die Fahrzeuge regelmässig. In der Kundenzufriedenheitsbefragung wird die Sauberkeit im 2016 mit 8.16 von 10 Punkten bewertet. Generell sind unsere Kunden zufrieden mit der Sauberkeit unserer Fahrzeuge.

Dass Sie solche negativen Erfahrungen gemacht haben, tut uns sehr leid! Alle Mobility-Kunden sind angehalten, unsere Fairplay-Regeln zu beachten, insbesondere jene, die die Sauberkeit betreffen. Bitte melden Sie sich weiterhin bei unserem Dienstleistungscenter – wir können Ihnen versichern, dass wir an solchen Meldungen nicht desinteressiert sind, sondern froh darum sind und entsprechende Massnahmen treffen (Umbuchung auf ein anderes Fahrzeug, Nachreinigung des Fahrzeuges). Erhalten wir mehrfach Verschmutzungsmeldungen und können so den Verursacher nachvollziehen, erfolgt eine Verwarnung inkl. Reinigungskostenverrechnung.

Alle Gebühren, die erhoben werden können, finden Sie hier auf dem Factsheet Fairplay und Gebühren.

von Othmar Gander

Frage: Ich brauche verschiedene Fahrzeugtypen von Mobility. Meistens denke ich beim Reservieren nicht daran, bei einem unbekannten Fahrzeug eine halbe Stunde vorher zu reservieren, um wichtige Handlings wie Tanköffnung, Kofferraum Scheibenwischer hinten, Licht Funktionen, Warnlicht usw. kurz anzuschauen. Ich habe gerade vor kurzem wieder bei einem Fahrzeug erlebt, dass ich fast 5 Minuten gesucht habe, bis ich tanken konnte. Bei einer andern Fahrt blieb nach dem öffnen der Kofferraum geschlossen und ich musste ausgerechnet bei dieser Fahrt nach Kloten die Koffern der Fahrgäste auf dem Hintersitz platzieren. Ich denke, das diese Bedienungselemente kurz beschrieben auf einem A 4 Blatt Platz finden und so das Suchen im Handbuch ersparen würden.

Viktor Wyler: Danke für Ihre Rückmeldung. Die Fahrzeugbeschriebe der einzelnen Modelle sind in Mobility-Autos wie von Ihnen beschrieben als A5-Seite verfügbar. Schauen Sie im Handschuhfach nach. Zudem sind sie ebenfalls auf unserer Website auffindbar (unter "Fahrzeuge" resp. bei den einzelnen Modellen).

von Hans Gugger

Frage: Bin zufriedener Kunde mit einer Ausnahme: Jedes Modell ist anders zu bedienen. Nützlich wäre eine kurze Checkliste mit zum Beispiel: Start: Schlüssel oder Knopf Sitz: Verstellung wie Rückwärtsgang: Heben oder drücken Rückspiegelverstellung: wo Tank öffnen: mit Hebel im Wagen oder Druck auf Deckel Tankstutzen: rechts oder links. Diese Checkliste würde vor allem älteren Fahrern den Start erleichtern.

Viktor Wyler: Mobility bietet ihren Kunden mit neun Fahrzeug-Kategorien für jedes Bedürfnis das richtige Auto: vom kleinen Smart über den Combi und das Cabrio bis hin zum Transporter. Ausserdem müssen unsere Fahrzeuge strenge Kriterien erfüllen, damit wir sie in unsere Flotte integrieren. Dazu zählen hohe Sicherheitsstandards (wenn möglich fünf Sterne im EuroNCAP-Test), Umweltverträglichkeit (wenn möglich Energieeffizienz A) und eine einfache Bedienung. Ergo suchen wir nach objektiven Methoden jene Modelle aus, die unseren Anforderungen am besten entsprechen. Eine einheitliche Bedienung ist somit unmöglich, da diese allein schon von Hersteller zu Hersteller variiert. Jedoch sind die grundlegendsten Elemente der Bedienung eines jeden Fahrzeugs auf unserer Website aufgeführt (siehe "Fahrzeuge"/"weitere Angaben").

Danke für Ihr Verständnis und weiterhin viel Spass mit Mobility!

von Ivo Thaler

Frage: Könnte man nicht bei der Flotte noch unterscheiden, ob es einen 4x4 ist oder nicht. Ich suche im Kanton GR oft nach einem 4x4.

Viktor Wyler: Zurzeit ist es nicht möglich, bei der Reservation 4x4-Fahrzeuge speziell auszuwählen. In einigen Monaten wird jedoch die Weiterentwicklung unseres Reservationssystem abgeschlossen sein, die dies ermöglichen wird.

Solange besteht die Möglichkeit, dass Sie telefonisch über unseren Kundendienst einen 4x4 buchen.. Nachfolgend haben wir Ihnen eine Liste der aktuellen Standorte im Bündnerland (plus Sargans) mit entsprechenden Fahrzeugen zusammengestellt:

2973Landquart Bahnhof
1164Samedan Bahnhof
1313Schiers Bahnhof
2758Bever Bahnhof
2895St. Moritz Bahnhof / Parkhaus Serletta
1170Klosters Bahnhof
1185Ilanz Bahnhof
1043Domat / Ems Bahnhof
2119Scuol Bahnhof
1045Davos Platz Bahnhof
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Automaten und Handschaltung

von Claudia Frei

Frage: Ich wohne in Altstetten. Leider nutze ich das Mobility Angebot nur sehr selten. Dies liegt daran, dass - zumindest an jenen Tagen, an denen ich ein Auto gebraucht hätte - nie ein Automatengetriebe zur Verfügung stand. Einige Male konnte ich einen Smart ergattern, was aber nicht optimal war für meine Sportausrüstung. Wäre es nicht möglich, den Anteil an Automaten zu erhöhen?

Viktor Wyler: Wir bauen den Automatenanteil laufend aus. Per Ende 2016 lag er bei 28.8%, ein Plus von 7.5% gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig steigern wir auch den Anteil an Fahrzeugen mit Navigationsgeräten: Heute hat fast jedes dritte Mobility-Auto eines zur Verfügung. Der Trend geht also in die von Ihnen gewünschte Richtung.

von Werner Hoffmann

Frage: Einerseits lese ich, dass Mobility Versuche mit selbstfahrenden Fahrzeugen unternimmt - das ist ja sehr schön. Andererseits aber werden auch heute noch Fahrzeuge mit handgeschaltetem Getriebe neu angeschafft - welch ein Anachronismus! Es wäre wirklich in der Zeit, diesen ersten, kleinen, aber wichtigen Schritt in Richtung Fahrerentlastung zu gehen und beim Ersatz von Fahrzeugen ausschliesslich solche mit Getriebeautomatik einzusetzen. Oder wie denken Sie darüber?

Viktor Wyler: Wir bauen den Automatenanteil laufend aus. Per Ende 2016 lag er bei 28.8%, ein Plus von 7.5% gegenüber dem Vorjahr. Grundsätzlich wollen wir immer die Nachfrage unserer Kunden abbilden, sei dies betreffend der Automodelle, sei dies betreffend der Getriebe.

Für uns haben selbstfahrende Autos deshalb auch nichts mit der Wahl des Getriebes von "normalen" Autos zu tun. Wir orientieren uns daran, was die Kunden wünschen, wenn sie selber fahren.

diverse Fragen zur Anzahl Automaten

Mark Moser: Wäre es möglich, mehr Automaten in der Mobility Flotte zu haben? Vielen Dank!

Daniel Imfeld: Flottenpolitik in Bezug auf Automaten: Ich versuche seit Jahren, an unseren Baarer-Standorten Mobility zu überzeugen, dass mehr Automaten in die Flotte gehören. Leider erfolglos. Mir wird erklärt, Mobility halte den gleichen durchschnittlichen Anteil an Automaten, wie im schweizerischen Durchschnitt. Dies scheint mir doch eine seltsame Politik, denn Mobility Nutzer sind nicht Durchschnittsnutzer. Wie könnten Sie dafür sorgen, in Zukunft die Automatendichte zu erhöhen? Es gibt zunehmend Personen, die nur Automaten fahren wollen oder fahren dürfen. Jeder der geschaltete Autos fährt, kann auch Automaten fahren, umgekehrt gilt das leider nicht.

Florian Meister: Ich möchte gerne wissen, weshalb es in der Flotte nicht mehr/mehrheitlich Autos mit Automatikgetriebe hat? Ist das primär eine Frage des Anschaffungspreises oder entspricht das der Präferenz der Genossenschafter?

Antwort Viktor Wyler: Wir bauen den Automatenanteil laufend aus. Per Ende 2016 lag er bei 28.8%, ein Plus von 7.5% gegenüber dem Vorjahr. Der Trend geht also in die von Ihnen gewünschte Richtung.

Auf der anderen Seite ist es so, dass wir die Nachfrage unserer Kunden abbilden möchten, sei dies betreffend der Automodelle, sei dies betreffend der Getriebe. Daran orientieren wir uns, und so wird auch die Flotte aufgestellt. Dass sich Mobility-Nutzer und Durchschnittsnutzer unterscheiden sollen, sehen wir nicht so.

von Martin Wolf

Frage: Ältere Fahrer wie ich (79), die das eigene Auto gegen ein GA eingetauscht haben, sind sind mit dem Mobility-Angebot nicht überall gut bedient. So stehen z.B. in La Neuveville und in Twann handgeschaltete 6-Gang-Modelle zur Verfügung. Von einem Automaten auf einen solchen Wagen umzustellen, ist nicht attraktiv. Frage: Gibt es Modelle, die beide Schaltsysteme vereinen?

Viktor Wyler: Wir bauen den Automatenanteil laufend aus. Per Ende 2016 lag er bei 28.8%, ein Plus von 7.5% gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig steigern wir auch den Anteil an Fahrzeugen mit Navigationsgeräten: Heute hat fast jedes dritte Mobility-Auto eines zur Verfügung. Der Trend geht also in die von Ihnen gewünschte Richtung.

Vom Renault und vom VW Golf gibt es sowohl Fahrzeuge mit automatischem als auch mit mechanischen Getrieben. Wo welche Modelle platziert werden, hängt von verschiedensten Kundenbedürfnissen ab. Dabei ist klar, dass nie alle individuellen Wünsche erfüllt werden können.

von Markus Wegmüller

Frage: Als langjähriges, aktives Mobility-Mitglied, ehemaliger Wagenbetreuer, Ortsvertreter und Sektionschef für Bolligen, aktuell Delegierter von Bern-Mittelland, habe ich folgende Frage: Wir hatten bis jetzt immer handgeschaltete Wagen auf unseren Standplätzen. Neulich wurde auf dem Hauptstandplatz das Auto wieder ersetzt und zwar durch einen Automaten. Ich weiss von einigen Mitgliedern im Dorf, dass sie handgeschaltete Wagen bevorzugen. Zwei von meinen 4 Kindern haben via Mobility Auto fahren gelernt. Da sind Automaten ein No-Go! Wird heute über das Management bestimmt, was für ein Fahrzeug platziert wird? Als Ortsverantwortlicher hatte keine Kenntnis eines solchen Wechsels. Gibt es die Möglichkeit, dies wieder zu ändern? Ich habe mich schon via Andreas Blumenstein dafür eingesetzt. Auch Standortveränderungen sollten m.E. wenigstem dem Ortsvertreter mitgeteilt werden.

Viktor Wyler: Danke für Ihr aktives Mitwirken bei Mobility. Wir bauen den Automatenanteil laufend aus. Per Ende 2016 lag er bei 28.8%, ein Plus von 7.5% gegenüber dem Vorjahr. Grundsätzlich wollen wir immer die Nachfrage unserer Kunden abbilden, sei dies betreffend der Automodelle, sei dies betreffend der Getriebe – und die Nachfrage nach Automaten steigt. Wir verteilen und platzieren Autos und verschiedene Getriebe nach unseren Erfahrungswerten. Einen Wechsel in Bolligen ziehen wir daher nicht in Betracht.

Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Ihnen als Delegierter! 

von Philipp Meier

Frage: Wieso ist immer noch ein Grossteil der Mobility Flotte handgeschaltet? Gerade wenn man wenig Auto fährt, bzw immer wieder andere Modelle, wären Automaten einfacher zu fahren. Zudem wäre der Verbrauch geringer, weil mit wenig Fahrpraxis auf diversen Modellen, sicherlich nicht optimal geschaltet wird. Und auch Unterhaltskosten wären geringer. Dies ist aus meinen Erfahrungen mit unserer Firmenflotte (Liefer- und Kastenwagen) klar belegbar, sogar bei professionellen Chauffeure.

Viktor Wyler: Wir bauen den Automatenanteil laufend aus. Per Ende 2016 lag er bei 28.8%, ein Plus von 7.5% gegenüber dem Vorjahr. Grundsätzlich wollen wir immer die Nachfrage unserer Kunden abbilden, sei dies betreffend der Automodelle, sei dies betreffend der Getriebe. Daran orientieren wir uns.

Sonstiges

von Stephan Otth

Frage: 1. Ich möchte, dass die km-Preise für kurze Fahrten tiefer sind als für lange; also gerade umgekehrt gegenüber den heutigen Preisen. Wäre das nicht möglich?

2. Ich meine noch keine Info über Preisänderungen erhalten zu haben, wenn diese sinken aufgrund einer Benzinpreissenkung; umgekehrt jedoch schon. Gab es noch nie eine Preissenkung wegen günstigerem Benzin oder wurde eine solche nicht weitergegeben?

Viktor Wyler: Danke für Ihre Fragen. Gerne beantworte ich sie wie folgt:

1) Die grundsätzliche Preisstruktur resp. der Unterschied von kurzen zu langen Fahrten macht Sinn. Eine Verschiebung hätte nur minimalste Auswirkungen auf den Kilometertarif, die kaum spürbar wären.

2) Wenn sich die Treibstoffpreise in definierten Korridoren einpendeln, passen wir unsere Kilometertarife an. Die Berechnung erfolgt dabei auf einem Mix von Diesel und Bleifrei 95 und anhand der Anteile von Benzin- und Dieselfahrzeugen in unserer Flotte. Wir haben in der Vergangenheit die Preise mehrfach gegen unten oder oben angepasst. Die letzte Erhöhung fand im Mai 2012 statt. Die letzten Senkungen im November 2013 und Dezember 2015.

von Stefan Denzler

Frage: Sie werben in diesem NL für die Verwendung des SwissPass zum Öffnen der Fahrzeuge. Ich verwende diesen schon länger. Aber ich habe festgestellt, dass der Chip den Kontakt weniger gut herstellt als bei der alten Mobility-Karte. Früher konnte ich die Karte im Portemonnaie aufbewahren und einfach das Portemonnaie an die Scheibe halten. Mit dem SwissPass geht da nicht mehr. Ich muss ihn jedesmal herausnehmen. Ist Ihnen dieser Unterschied bekannt? Gibt es einen Trick?

Viktor Wyler: In der Tat ist es so, dass der SwissPass im Vergleich mit unserer Mobility-Card anders aufgebaut ist (Chips, Antennen, Material usw.). Es kann daher wie von Ihnen beschrieben sein, dass Sie die Karte isoliert (d.h. ohne Portemonnaie) auf den Checkpoint halten müssen. Wir haben bereits erste Schritte unternommen, um diesen Zustand wieder zu verbessern.

von Bruno Merz

Frage: Werden künftig alle neuen Fahrzeuge mit einem Navi-System ausgerüstet sein? Danke für Ihre Antwort.

Viktor Wyler: Wir steigern den Anteil an Fahrzeugen mit Navigationsgeräten kontinuierlich: Heute hat fast jedes dritte Mobility-Auto eines zur Verfügung. Mit Ausnahme der Kategorie Budget werden heute alle Neufahrzeuge mit Navigationsgeräten ausgestattet.

 

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