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Fragen Sie den Bereichsleiter Schweiz persönlich.im Inside Mobility.

Adamo Bonorva, Bereichsleiter Schweiz (Inside Mobility 22.09.2016)

von Samuel Egger

Frage: Ich habe erst vor zwei Tagen eine Genossenschafter-Mitgliedschaft erworben. Da der nächste Mobility-Standort 6 km von meinem ländlichen Wohnsitz entfernt ist werde ich Mobility vorerst nur sehr selten nutzen.

Genossenschafter-Mitglied wurde ich aus diesen drei Gründen:
1. Ich finde Mobility eine gute Sache, die ich unterstützen möchte.
2. Ich will die Möglichkeit haben, Mobility-Fahrzeuge in seltenen Fällen preiswert zu nutzen. Dies ist mit der Genossenschafter-Mitgliedschaft möglich, da damit keine wiederkehrenden (Abo-)Kosten verbunden sind.
3. Die Angebote (mobility.ch/angebote) erwecken bei mir den Eindruck, dass das erwerben eines "lebenslänglichen Abos" durch eine Genossenschafter-Mitgliedschaft in Zukunft, wenn sich Mobility stärker verbreitet hat und sich nicht mehr im Aufbau befindet, nicht mehr möglich sein wird.

Punkt 3 führt auch gleich zu meiner Frage:
Wie lange wird es noch möglich sein, sich mit einer Genossenschafter-Mitgliedschaft ein "lebenslängliches Abo" zu kaufen? Gibt es da Pläne, wie sich das Angebot bei Mobility in Zukunft verändern wird?

Adamo Bonorva: Erstmal herzlichen Dank für Ihr Vertrauen – das freut uns sehr. Als Genossenschafter haben Sie sicherlich die richtige Wahl getroffen. Sie bezahlen keine jährliche Abogebühr und können – sollten Sie Mobility öfters nutzen – gar von Rabatten auf den Tarifen profitieren.  Wir hegen keine Absichten, das Genossenschafter-Angebot zu verändern oder gar abzuschaffen. Insofern freuen wir uns, Sie noch lange als Genossenschafter zu unseren Kunden zu zählen.

von Roland Looser

Frage: Ich würde es sehr begrüssen, wenn Mobility eine Partner-Mitgliedschaft einführen würde so wie es die SBB mit einem reduzierten Preis für den Partner-Swissrail anbietet. Es wäre manchmal äusserst praktisch und angenehm, wenn meine Partnerin ein Teil der Fahrt übernehmen könnte.

Adamo Bonorva: Diese Möglichkeit existiert bereits: Personen, die im gleichen Haushalt wie ein Genossenschafter leben, können sich bei uns für eine einmalige Einschreibegebühr von nur CHF 125 als Folge-Genossenschafter einschreiben.  Als (Folge-)Genossenschafter spart man nicht nur sämtliche Abogebühren, sondern erhält je nach Fahrtenumsatz sogar Rabatte auf Kilometer- und Stundentarife.

Zudem können Mobility-Kunden, die im selben Haushalt wohnen und den gleichen Tarif bezahlen, von einer sogenannten "Gruppe" profitieren. Dadurch können Reservationen wechselseitig angetreten werden und es ist nicht erforderlich, dass sich der ursprüngliche Mieter während der Fahrt im Fahrzeug befindet. Senden Sie uns dazu per E-Mail an office(at)mobility.ch die Mobility-Nummer sowie den Vor- und Nachnamen der betroffenen Mobility-Kunden.

von Rene Obrist

Frage: Könnte man nicht auch eine experimentelle Fahrzeug-Kategorie einführen, in welcher die Benutzer möglichst unterschiedliche Fahrzeuge und Technologien testen könnten? So könnte man Autofahrer vielleicht für Car Sharing überzeugen, welche sonst traditionelle Autofahrer sind, sich aber die Fahrzeuge nicht leisten können.

Mobility hätte wiederum einen Zugang zu den Kundenbedürfnisse und könnten neue Fahrzeuge und Technologien testen. Möglicherweise könnten auch Autoanbieter dies als Werbeplattform sehen oder für Kundenbefragung nutzen.

Ich bin in Besitz von einem GA. In der Schweiz bin ich somit mit dem ÖV gut unterwegs. Ich benutze Car Sharing aber auch, wenn ich ausserhalb des GA Bereichs (also im grenznahen Ausland fahre). Bin ich mit diesem Bedürfnis eher alleine oder wird auf Dies bei Mobility geachtet?

Adamo Bonorva: In der Tat ist es so, dass wir in Zukunft in der Kategorie Emotion ein ähnliches Vorgehen wählen: Um unseren Kunden möglichst viel Abwechslung und topmoderne Fahrzeuge zu bieten, werden wir auf jährlich wechselnde Modelle setzen, vornehmlich seitens der Marke Audi.

Eine noch schneller drehende Testplattform verschiedenster Marken, wie Sie sie implizieren, ist für uns jedoch nicht praktikabel. Schliesslich müssen Mobility-Autos strenge Kriterien erfüllen, damit wir sie in unsere Flotte integrieren. Dazu zählen hohe Sicherheitsstandards (wenn möglich fünf Sterne im EuroNCAP-Test), Umweltverträglichkeit (wenn möglich Energieeffizienz A) und eine einfache Bedienung. Zudem rüsten wir sie vor Inbetriebnahme mit Technik aus (u.a. Bordcomputer), beschriften sie und verteilen sie auf Standorte im ganzen Land, was organisatorische und finanzielle Aufwände bedeutet.

Betreffend Ihrer Frage zum grenznahen Ausland: Sie dürfen mit Mobility auch im Ausland fahren.

von Florian Angehrn

Frage: Wann bekommt die Ostschweiz wieder einen Elektroauto-Standort?

Adamo Bonorva: Den Elektro-Standort am Bahnhof St. Gallen mussten wir im Januar 2016 aufgrund von Bauarbeiten schliessen. Leider verlief die Suche nach geeigneten Alternativ-Standorten für die zwei Elektro-Fahrzeuge im Stadtkern von St. Gallen bislang erfolglos. Insofern können wir heute keine verbindlichen Informationen geben. Über eine (Wieder-)Eröffnung eines Mobility-Electro-Standortes in St. Gallen würden wir rechtzeitig über Facebook, E-Newsletter und Journal informieren.

von Lucie Jungi-Saner

Frage: Wann werden die Mobility Fahrzeuge mit Navi ausgerüstet? Dies ist sehr erwünscht.

Adamo Bonorva: Wir können Ihnen bestätigen, dass aktuell alle Fahrzeuge der Kategorien Micro und Emotion mit einem Navigationsgerät ausgerüstet sind. Mit Ausnahme der Kategorien Budget und Economy werden wir auch die Neufahrzeuge der anderen Kategorien mit Navi ausrüsten. Aktuell verfügen – je nach Kategorie – zwischen 20% und 70% der Fahrzeuge über ein Navi. Wir rechnen damit, dass bis spätestens in drei Jahren alle Kategorien (mit Ausnahme Budget und Economy) vollständig "ausgestattet" sind.

von Raoul Albrecht

Frage: Ich bin ein aktiver Kunde von mobility. Der aktuelle Fahrzeugpark bietet für alle Bedürfnisse die richtige Option. Allerdings basiert das Grundangebot noch zum grössten Teil auf "fossilen" Treibstoffen. Wann ist Mobility bereit für die Energiewende?

Hinweis: In Norwegen (Fläche wie D, lange Winter, Berge) sind heute rund 22% der Personen-Fahrzeuge auf der Strasse elektroangetrieben. Tendenz stark steigend. Und die Energie stammt dabei zu 100% aus Wasserkraft. Die schaffen das....

Adamo Bonorva: Innovation und Nachhaltigkeit sind wichtige Bestandteile der Mobility-Unternehmensstrategie. Deshalb ist es folgerichtig, dass auch wir Elektrofahrzeuge anbieten. Mit dem Renault Zoe ist ein Auto in unserer Flotte, das modernsten Ansprüchen genügt. Eine der Hürden für die breite Akzeptanz von Elektromobilität ist eine noch eher geringe Reichweite und das dünne Netz an Ladestationen. Hier müssen die Hersteller den Hebel ansetzen. Trotzdem möchten wir unsere Kunden unbedingt ermutigen, Elektroautos auszuprobieren.

Von unseren 2’900 Fahrzeugen sind 18 Elektrofahrzeuge. 10 weitere Elektrofahrzeuge sind für Business-Kunden in Betrieb (resp. für Privatkunden nicht zugänglich). Somit beträgt der Elektro-Anteil knapp 1% (schweizweit aktuell rund 0.2%).

Unser Angebot an Fahrzeugen und Standorten richtet sich immer nach der Nachfrage und wird laufend evaluiert. Wir planen jedoch, das aktuelle Angebot bis ins Jahr 2020 auf mindestens 100 Elektro-Fahrzeuge aufzustocken. Dabei werden wir den Fokus auf urbane Gebiete legen, sind aber auch offen für andere Stationierungsmöglichkeiten.

von Köbi Hirzel

Frage: Mit Bedenken stelle ich (ein Mitglied der ersten Stunden) fest, dass Mobility – den HSG und anderen Wirtschaftslehren sei Dank – immer mehr von den ursprünglichen Zielen und Ansprüchen entfernt handelt. Da gibt’s nun Kilometerboni statt wenig-Fahrer-Rabatt und seit einiger Zeit wird die Lust am sauglatten Cabriobolzen und damit am unnötigen Benzinverbrennen und Lärmverursachen gefördert. Bitte erklären sie mir, wie sich das mit den Nachhaltigkeitsansprüchen verträgt!

Adamo Bonorva: Der Hauptgrund der umweltschonenden Wirkung von Carsharing ist die Verhaltensänderung der Nutzer: Sie fahren sehr gezielt Auto und reduzieren dadurch ihre Autokilometer um fast einen Drittel. Je mehr Leute also Mobility nutzen, umso besser für die Umwelt. Mobility will mit einem vielfältigen Fahrzeug-Angebot – im Sommer auch Cabrios noch mehr Menschen für das Carsharing-System gewinnen. Besser es teilen sich 10 Kunden ab und zu ein Auto als ein eigenes zu kaufen.

Wir können Ihnen versichern: Mobility achtet immer auf Nachhaltigkeit, so auch bei der Fahrzeugwahl: Wir bieten in all unseren neun Kategorien möglichst ressourcenschonende Modelle an. So kommt es, dass die Mobility-Flotte im Durchschnitt nur 91 Gramm CO2/km ausstösst, während Schweizer Neuwagen satte 142 Gramm erreichen.  Auch der Q3 liegt unter diesem Schweizer Schnitt und gehört zu den Besten seiner Klasse.

von René Wirz

Frage: Wir sind auch schon lange genug dabei, um die (Kult)-M-Budget-Pandas noch mit Stolz gefahren zu haben... Unterdessen sind wir sehr froh über den laufenden Komfortanstieg der Flotte.

Unverständlich ist uns deshalb aber der Einsatz der Citroën C1 in der Kategorie Budget. Der Unterschied zum VW Up ist dermassen frappierend (Verarbeitung, Beschleunigung, "Lödeli"-Gangschaltung, kein Tempomat usw.), dass der C1 in einer noch tieferen Kategorie eingeteilt werden muss. Bitte mustern sie diese Kisten raschmöglichst aus, ersetzen Sie sie durch den VW Up oder dann sinnvoller durch einen Smart aus der Kategorie Micro.

Adamo Bonorva: Ich vermute, dass Sie Ihre Erfahrungen auf den Citroën C1 der "ersten Mobility-Generation" beziehen. Wir rüsten die Kategorie Budget nach und nach mit dem neuen C1 aus. Und ich kann Ihnen versichern, dass Sie mit der neuen Generation ein erheblich komfortables Fahrgefühl haben werden.

von Martin Rotta

Frage: Die Elektromobilität ist auf dem Vormarsch und Fahrzeuge wie der Tesla sind in aller Munde. Die Mobility-Pionierflotte der Kategorie Elektro ist aber noch immer sehr klein und leider nur an ganz wenigen Standorten verfügbar. Dies obwohl sich Fahrzeuge wie der Renault Zoé im Alltag bewähren und mit Strom aus Wasserkraft auch wirklich keine Abgase mehr entstehen. Wird das Angebot an Elektroautos bei Mobility bald weiter ausgebaut?

P.S: Carsharing ist doch IDEAL für eine rasche und breite Adaption der Elektromobilität. Sogar viel eher als beim Privatauto, das ja auch 1x im Jahr für die lange Fahrt in die Ferien hinhalten muss. Bei Mobility kann ich für die wenigen Male, die ich weiter als 100km fahren muss, ohne Probleme auf einen Benziner / Diesel aus der Flotte zurückgreifen. - Etwas überspitzt gesagt, könnte also bereits heute die Economy-Flotte abgeschafft und durch Elektro-Fahrzeuge ersetzt werden.

P.P.S: Studien zeigen, dass der Erstkontakt mit der Elektromobilität oftmals via Carsharing oder beim Arbeitgeber geschieht. Dies fördert das Umdenken auch im privaten Bereich.

Adamo Bonorva: Unser nachhaltiges und preiswertes Angebot an Fahrzeugen und Standorten richtet sich immer nach der Nachfrage und wird laufend evaluiert. Wir planen jedoch, das aktuelle Angebot bis ins Jahr 2020 auf mindestens 100 Fahrzeuge aufzustocken. Dabei werden wir den Fokus auf urbane Gebiete legen, sind aber auch offen für andere Stationierungsmöglichkeiten. Zudem hat Mobility ein neues Angebot geschaffen für Unternehmen und Gemeinden: Mobility-Electro.

von Leo Schmider

Frage: Wenn ich mich recht erinnere, hat Mobility vor einiger Zeit informiert, dass die Modelle Renault Megane 3 in Zukunft durch VW Golf Variant ersetzt würden. Wie sthen Sie heute, nach dem VW Abgasskandal dazu? Wird dieser Entscheid nochmals überdacht? Wie wär’smit dem Skoda Oktavia? Mit den Renault Megane war ich persönlich sehr zufrieden, einzig die zu kleine Heckscheibe ist beim Retourfahren ein Ärgernis.

Adamo Bonorva: Da unsere eingesetzten Fahrzeuge nicht vom "Abgasskandal" bei VW betroffen sind bzw. waren hat dieser keinen Einfluss auf einen allfälligen Fahrzeugentscheid. Wir beobachten permanent die Entwicklungen auf dem Fahrzeugmarkt und vergleichen dabei Neuheiten mit den aktuell eingesetzten Modellen. Dabei legen wir einen Augenmerk auf eine gewisse Kontinuität in der Fahrzeugflotte.

von Roland Lendi

Frage: Bin seit einigen Monaten Genossenschafter. Das System funktioniert sehr gut und ich finde Mobility eine coole Idee!
Meine Frage: Muss Mobility für die Parkplätze an den Standorten bei Bahnhöfen und in Quartieren etwas/ viel bezahlen?

Adamo Bonorva: Ja, wir bezahlen die Parkplätze zu normalen –also marktüblichen – Preisen. Dabei fallen in Städten an zentral gelegenen und stark nachgefragten Stellen höhere Kosten an als in ländlichen Gebieten.

von Hugo Wyss

Frage: Ich bin 2015 Mobility Gesellschafter geworden, benütze aber das Mobility Angebot seit mehr als 10 Jahren.

1. Frage: Was ist die Erfahrung von Mobility mit dem Umgang mit elektrischen Autos, die in den Städten angeboten wurden. Haben die Benützer, nach der Neuheitsperiode, sich daran langfristig gewöhnt?
Welche Vor- und Nachteilen haben sich gegenüber Benzinautos herausgeschält?
Wie werden die Chancen von Hybridautos für das Carsharing beurteilt?

2. Als Vorstandsmitglied der IEEE Switzerland Section (3’000 Mitglieder mit technischem Background)  wäre ich  an die Organisation eines Workshop interessiert, wo die Geschäftsleitung von Mobility seine Sicht auf die künftige Entwicklung des Carsharing im Lichte der technologischen Entwicklung mit unseren Mitglieder diskutieren würde. Als Ort des Workshops kommen sowohl die EPFL als  auch die ETH in Zürich, wo wir regelmäßig Konferenzen organisieren, in Frage.  Sie finden über uns unter www.ieee.ch mehr Informationen.

Adamo Bonorva: Unsere Elektrofahrzeuge weisen im Vergleich zur Gesamtflotte von 2’900 Fahrzeugen eine eher unterdurchschnittliche Nutzung aus. Trotzdem ist es uns wichtig, auch diese Art von Autos anzubieten, da wir grundsätzlich an die Elektromobilität glauben. Bis anhin war die geringe Reichweite und das dünne Netz an Ladestationen eine Herausforderung für unsere Kunden. Hier gibt es stetige Weiterentwicklungen seitens der Hersteller, welche auch in Zukunft weiter vorangetrieben werden müssen. Wird dies konsequent getan, werden die Thematik Reichweite und Netz in Zukunft in den Hintergrund treten. Wir stellen fest, dass sich viele Kunden Elektromobilität noch nicht gewohnt sind; ein gewisser Respekt ist spürbar. Jedoch nehmen diese Berührungsängste langsam aber stetig ab.

Dort wo ein passendes Fahrzeug mit Hybridmotor auf dem Markt ist, prüfen wir diese Antriebstechnologie und integrieren sie im positiven Fall in die Flotte. Derzeit haben wir den Honda Jazz Hybrid in der Flotte. Aktuell sind fast 50% der Gesamtflotte mit effizienten Mild-Hybrid-Systemen ausgestattet, ein Start-Stop-System, das den CO2-Ausstoss im Stillstand um bis zu 15% senkt.

Bezüglich Ihres zweiten Anliegens werde ich Sie gerne direkt kontaktieren.

von Cornelia Halter

Frage: Zuerst mal möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich es super finde, dass man als Kunde per Inside Mobility Fragen an Sie richten kann, die dann teilweise sogar veröffentlicht werden und so anderen Kunden wiederum zur Einsicht bereit stehen und vielleicht weiterhelfen. Damit ist klar erkennbar, dass Ihnen die Interessen/Wünsche/Fragen Ihrer Kunden wichtig sind. Ich hoffe, dass Sie dies noch einige Zeit fortsetzen.

Nachfolgend zwei Anmerkungen bzw Anregungen zu Inside Mobility:
1. Im Hinblick auf eine lägerfristige Nutzung, wäre es sicher sinnvoll, ein Stichwort anstelle des Names zu notieren und den Namen stattdessen im Bereich, der "aufgeklappt" wird, hinzuschreiben. Denn mit der jetzigen Auflistung nach Name müssen andere Kunden alle Einträge erst mal anschauen, um eine Frage und deren Antwort zu finden, die sie vielleicht selbst sehr interessiert. Das ist nicht sehr effizient und führt wohl längerfristig zu unnötigen Folgefragen zum gleichen Thema.

2. Ich fände es vorteilhaft, wenn man sich zu einer Frage/Antwort bzw zu einem Vorschlag wiederum äussern könnte, entweder mit einem "Like", einem kurzen Antwortkommentar oder einer ergänzenden Rückfrage.

Da letzteres noch nicht möglich ist, hier ein Kommentar bezüglich elektronischer Rechnung:Auch ich hoffe und warte seit 2006 (also seit 10 Jahren) darauf, dass die elektronische Rechnung seitens Mobility eingeführt wird und bin enttäuscht, dass dies noch nicht erfolgt ist.Die gegebene Antwort (zur Frage von Matthias Manz) kann mich in anbetracht der langen Zeitspanne nicht wirklich zufriedenstellen; der Swisspass wurde erst letztes Jahr eingeführt und der Routenplaner ist zwar eine pratische Zusatzfunktion und im Sinne der Kundenbindung sicher erstrebenswert gewesen. Dafür konnte man aber bei Bedarf auch auf andere Anbieter, weshalb ich diesen nicht höher als die eletronische Rechnung priorisiert hätte, zumal die Kartendaten ohnehin von Google stammen.

Hinweis: Als direkten Antwortkommentar hätte ich nur den ersten Satz geschrieben.

Adamo Bonorva: Herzlichen Dank für Ihre Anregungen. Die Plattform "Inside Mobility" ist in der Tat eine zusätzliche Form für den Austausch mit Ihnen – unseren Kunden – den wir nun ausprobieren. Wir werden diesen in dieser Art noch einige Male weiterführen. Wir haben die Art und Weise für diese Start- und Testphase bewusst sehr einfach (und kostengünstig :-)) umgesetzt. Sollte das Interesse aber weiter so steigend sein, werden wir die Plattform sicherlich weiter entwickeln (z.B. Richtung "Online-Forum" mit Kommentar und Verweisfunktionen). Das Thema E-Rechnung ist auch in dieser "Ausgabe" wieder thematisiert.

von Peppi von der Muehll

Frage: Tesla! Ich habe bereits eine frustrane Antwort bezüglich des Tesla von Mobility erhalten. Ich würde mir aber unbedingt wünschen, dass Mobility auch seine Basis seine Mitglieder fragt ob sie nicht den Tesla im Programm haben möchten. Erste Tesla-Taxis zeigen dort grosse Zufriedenheit. Der hohe Preis würde gerade durch das Sharing erschwinglicher. Und gerade wir sollten der neuen Mobilität mit auf den Sprung helfen (anstatt mit diesen komischen französischen Benzingurken die Schweiz verpesten). Ich wäre sehr enttäuscht, wenn Mobility seine Mitglieder nicht in den nächsten 12 Monaten zum Tesla befragt.

Adamo Bonorva: Der Tesla ist zweifellos ein sehr attraktives Elektroauto. Allerdings ist es aufgrund der Beschleunigung (auf 100 km/h in 2,7 Sekunden), des Preises und der eigens gestalteten Ausstattung (grosser Touchscreen) kein geeignetes Fahrzeug um im automatisierten Selbstbedienungsbetrieb eingesetzt zu werden. Kurzum: Das Auto braucht eine persönliche Einführung und Übergabe. Das entspricht nicht unserem Modell einer automatisierten Automiete in Selbstbedienung. Apropos: Sind Sie schon mal unsere Renault Zoes gefahren? (auch) mit diesem Fahrzeug macht Elektromobilität Spass.

von Armin J. Schuppli

Frage: Wann wird Mobility die E-Rechnung anbieten?
P.S. LSV ist für mich keine Option.

Adamo Bonorva: Da bleibt mir nichts anders übrig, als auf die Antwort vom letzten Inside Mobility zu verweisen. Ich erlaube mir, unsere damalige Antwort zu kopieren: Wir wissen aus Befragungen, dass unsere Kunden mit den derzeit verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten zufrieden sind. Trotzdem ist das Thema E-Rechnung bei uns auf der Projektliste. Wir haben bis anhin Verbesserungen, die näher am Angebot sind wie Anbindung an SwissPass oder Routenplaner höher priorisiert. Die E-Rechnung wird jedoch auch bei uns kommen, wann wir diese Zahlungsform einführen, ist jedoch noch nicht definiert. Wir werden Sie (sowie alle anderen Kunden) auf jeden Fall über das Mobility-Journal oder per Newsletter informieren.

von Peter Isler

Frage: Warum werden keine Autos in Airolo oder Faido plaziert? Dies käme sicher vielen Personen, u.a. auch mir persönlich, sehr entgegen. Man fährt dann mit dem ÖV am Stau am Gotthard vorbei und nimmt im Süden ein Mobility-Auto, um zum Ferienort zu kommen. Ich kenne Personen, die haben ein Auto mit Wechselnummer in Faido stehen, genau aus diesem Grund. Meine Frau und ich könnten Ihnen garantieren, dass wir an mindestens 5 Wochenende das Auto von Freitag bis Sonntag Abend reservieren würden.

Adamo Bonorva: Mobility ist darauf angewiesen, Fahrzeuge kostendeckend zu unterhalten. Da Mobility die Fahrzeuge jeweils fix stationiert, können wir das Angebot nicht auf Spitzenzeiten ausrichten.Aus Erfahrung wissen wir, dass es in Ferienregionen – auch wenn diese das ganze Jahr besucht sind – sehr schwierig ist eine optimale Auslastung zu erreichen.Daher ist es nicht geplant ein Standort in Airolo oder Faido zu eröffnen. Wir bitten Sie um Verständnis und Vertrauen in unsere langjährige Erfahrung.