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NACHHALTIGKEIT

Alles in trockenen Tüchern

Nachhaltigkeit und Stil beissen sich nicht. Das beweist das Unternehmen Fouta, das tunesische Badetücher lokal produzieren lässt – und damit Existenzen sichert.

So bunt und vielfältig wie ihr Herkunftsland: Fouta-Tücher, designt von Sarra Ganouchi.

Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Tunesien denken? Weisse Strände, Wüstenlandschaften, Kamele, die versunkene Stadt Karthago, Couscous? Gerne bereichern wir Ihr Assoziationsspektrum um einen feinen Baumwollstoff, der aus dem tunesischen Alltag nicht wegzudenken ist: "Fouta". Fouta heisst übersetzt "Hamamtuch" und ist seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil der arabischen Badekultur. Schliesslich ist sein Stoff nicht nur saugfähig und trocknet rasch, sondern spart auch Unmengen an Platz. Und: Er hat sich zu einem modischen Freizeit-Accessoire gemausert, das gleichermassen vor Sonne und Kälte schützt. Das Geschäft der tunesischen Webereien muss also gewaltig brummen. Oder?

Traditionelle Handarbeit in Gefahr
Mitnichten! Da fernostasiatische Billigproduzenten in den Markt drängen, gehen immer mehr kleine, traditionelle Handwerksbetriebe zugrunde – und mit ihnen jahrhundertealtes Wissen. Dagegen wehrt sich Sarra Ganouchi. "Wir wollen Traditionen am Leben erhalten und neue Wege gehen." Die 35-Jährige ist Gründerin von Fouta, einem Zürcher Unternehmen, das die gleichnamigen Tücher gestaltet, in Tunesien herstellen lässt und in der Schweiz vertreibt. "So erhalten wir Spitzenqualität und unterstützen gleichzeitig Kleinbetriebe darin, ihre Arbeitsplätze zu erhalten." Letzteres ist umso wichtiger, als dass eine hohe Jugendarbeitslosigkeit herrscht, welche in ländlichen Gebieten jeden Zweiten trifft.

Wir wollen, dass es in unserer Wertschöpfungskette ausschliesslich Gewinner gibt.

Sarra Ganouchi, Fouta

Respektvoll gegenüber Mensch und Umwelt
Nachhaltig ist nur, was geliebt und lange genutzt wird, ist Sarra überzeugt. Deshalb steht Design auf einer Stufe mit einem fairen Wertschöpfungszyklus. In diesem werden die Tücher aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle gewoben, bevor Frauen die Zotteln in Heimarbeit zwirnen. Die Qualitätskontrolle übernehmen soziale Institutionen in der Schweiz, welche erwerbslosen oder psychisch beeinträchtigten Personen die Reintegration ins Erwerbsleben ermöglichen. "Wir wollen, dass es in unserer Wertschöpfungskette ausschliesslich Gewinner gibt", erklärt Sarra. Hierzu zählt sie auch die Umwelt. "Wir besitzen zurzeit kein Geschäftsauto und setzen stattdessen auf Mobility." Sie und ihre Mitarbeiterinnen nutzen die roten Fahrzeuge für verschiedenste Zwecke, sei es, um Standmaterial an Messen zu liefern, sei es, um grössere Paketlieferungen zur Post zu bringen. Wir finden: eine tolle Sache! Weiterhin viel Erfolg!

Mehr über Fouta erfahren
Produktpalette und Bestellungen unter www.fouta.ch

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Wählen Sie das passende Mobilitätsangebot für Ihr Unternehmen: www.mobility.ch/business.