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CATCH A CAR

Oh, là, là! Catch a Car kommt nach Genf

Nun ist die Katze aus dem Sack: Nach Basel hat sich auch Genf für stationsunabhängiges Carsharing entschieden. Die Calvin-Stadt will damit einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität machen. Der Startschuss für Catch a Car fällt bis Anfang nächstes Jahr.

Schöne Aussichten: Bald ist Catch a Car in Genf unterwegs.

Die Schweizer Bevölkerung wächst und wächst: 8.4 Millionen Menschen leben heute in unserem Land, 6% mehr als noch vor fünf Jahren. Denkt man diese Entwicklung weiter, wird klar, vor welch grossen Herausforderungen Infrastruktur, Sozialsysteme, Wohnungsmarkt und Verkehr stehen. Der Kanton Genf geht diese Herausforderungen gezielt an, insbesondere in letzterem Bereich. Regierungsrat Luc Barthassat erklärt: "Wir stellen fest, dass immer mehr Genfer auf ein Privatauto verzichten und dafür auf andere Dienstleistungen wie Carsharing ausweichen. Deshalb war es für uns naheliegend, die rechtlichen Voraussetzungen für Free-Floating-Dienstleistungen zu schaffen." Davon profitiert nun Catch a Car: Das Unternehmen hat sich entschieden, spätestens Anfang Jahr 100 Fahrzeuge in der Stadt zu platzieren. Barthassat hofft, dass dies die Verhaltensänderung der Menschen hin zu kombinierter Mobilität weiter vorantreibe.

Je mehr Leute Carsharing nutzen, desto mehr profitiert der ÖV.

Basel macht es vor
Seine Hoffnung ist berechtigt, wie Catch a Car in Basel beweist. Dort sind über 5’000 Kunden mit den weissen Autos unterwegs. Da ein Catch-Car gemäss ETH-Forschern vier Privatfahrzeuge ersetzt, summiert sich die Netto-Einsparung auf 360 Autos. Das Tolle daran: Je mehr Leute sich anschliessen, desto mehr steigt diese Zahl – und desto mehr profitiert der öffentliche Verkehr. Carsharer sind nämlich überdurchschnittlich starke ÖV-Nutzer.

Weitere Grossprojekte im Aufbau
Umso besser, sind in Genf mehrere Verkehrsprojekte in der Pipeline. So startet in drei Jahren der Léman Express, ein grenzüberschreitendes S-Bahn-Netz mit 45 Bahnhöfen in der Waadt, Genf sowie im angrenzenden Frankreich. "Per 2020 wollen wir ausserdem mit dem Tramnetz neue Wohn- und Arbeitsquartiere erschliessen", ergänzt Barthassat; und langfristig sei eine Verdoppelung der ÖV-Sitzplätze zwischen Genf und Lausanne vorgesehen. Die Politik geniesst bei diesen Vorhaben die Rückendeckung der Kantonsbewohner: Im Juni stimmten 67% dem Gesetz für eine kohärente und ausgewogene Mobilität zu. Dieses sieht eine Unterteilung in Zonen vor (Stadtkern, Zentrum und Peripherie), in denen die verschiedenen Verkehrsmittel unterschiedlich priorisiert sind.

Günstig fahren, überall parkieren
Mit Catch a Car haben Genfer intelligente Mobilität für CHF 0.41 pro Fahrminute vor der Haustüre. Darin eingeschlossen sind sämtliche Kosten wie Versicherung, Wartung, Reinigung oder Treibstoff. Parkieren dürfen sie in allen weissen und blauen Zonen.

Jetzt vergünstigt anmelden!
Mobility-Kunden profitieren von einer reduzierten Registrierungsgebühr von CHF 15 statt CHF 25. Anmelden und Code CATCH1MY eingeben auf www.catch-a-car.ch/geneve (Informationen auf Französisch)

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