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FOKUS

Zäme gaht’s besser!

Gemeinwohl, Selbstbestimmung, Demokratie: Genossenschaften leben urschweizerische Werte vor. Dabei ist die Idee der gemeinsamen Selbsthilfe gleichermassen historisch wie modern. Eine Standortbestimmung.

Einer für alle, alle für einen: Inschrift im Bundeshaus Bern.

Um zu verstehen, wie tief der genossenschaftliche Gedank ein der Schweiz verankert ist, braucht man sich bloss das Wort "Eidgenossenschaft" zu vergegenwärtigen – oder im Bundeshaus den Kopf in den Nacken zu legen: "Unus pro omnibus, omnes pro uno" prangt da in grossen Lettern im Zenit der Kuppelhalle. Einer für alle, alle für einen.

9 von 10 Schweizern zeichnen ein positives Bild von Genossenschaften.

Zusammen das erreichen, was man alleine nicht vermag. Dieser Ansatz reicht bis in die Anfänge der Menschheit zurück, also weit vor die Staatsgründung der Confoederatio Helvetica. Trotzdem ist die Schweiz eine Vorreiterin des Genossenschaftswesens, welches im Mittelalter einen ersten grossen Schub erfuhr. Damals bearbeiteten Siedlungsbewohner im Kollektiv Weide- und Waldflächen, sogenannte "Allmenden", Entscheide wurden demokratisch gefällt. Dies rief den Adel und die Obrigkeiten auf den Plan, welche in dieser Selbstverwaltung eine Untergrabung ihrer Befehlsgewalt sahen und fortan – nur mässig erfolgreich – versuchten, den Allmenden ihre Bestimmungen aufzuzwingen. Eine zweite Blütezeit erlebten Genossenschaften von der Jahrhundertwende bis hinein in die 1950er Jahre, eine Phase, in der die globale Wirtschaft immer wieder drastische Einbrüche erlebte und deshalb viele Menschen und Firmen den Weg der gemeinsamen Selbsthilfe suchten.

Grosse Unternehmen entstehen
Kinder dieser Zeit sind die Detailhändler. Die Coop Genossenschaft setzte sich (damals noch unter dem Namen "Verband schweizerischer Konsumvereine") dafür ein, die Lebensmittelbeschaffung für ärmere Bevölkerungsschichten zu verbessern; und Gottlieb Duttweiler wandelte mitten in den Wirren des Zweiten Weltkrieges seine Migros von einer AG in eine Genossenschaft, wodurch die Angestellten und Kunden zu den Besitzern des Unternehmens wurden.
Als Vordenker im Finanzbereich gilt Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Er nahm Spargelder des "einfachen" Volkes an und verlieh günstige Kredite an dasselbe. Im 19. Jahrhundert kam dies einer Revolution gleich, wollten andere Banken doch nichts mit Bauern oder Gewerbetreibenden zu tun haben.

Keine Gewinnmaximierung, nahe am Kunden, hohesVertrauen
Nach und nach haben sich Genossenschaften in verschiedensten Wirtschaftszweigen etabliert und erarbeiten heute über 16% des Bruttoinlandprodukts. Die Konsumenten sind vom Modell überzeugt: Studien der Universität Luzern zeigen, dass 91% der Schweizer ein positives Bild zeichnen und Genossenschaften markant mehr Vertrauen schenken als beispielsweise Aktiengesellschaften.
Die Gründe hierfür sind vielfältig. Erstens arbeiten Genossenschaften nicht gewinnmaximierend und werden deshalb nicht zu Risikogeschäften verleitet; stattdessen reinvestieren sie Überschüsse ins Unternehmen. Mobility beispielsweise weitet ihre Angebotspalette laufend aus, indem sie neue Fahrzeuge beschafft, das Standortnetz verdichtet und neue Dienstleistungen wie Catch a Car oder Mobility-One-Way ins Leben ruft. Zweitens liegen Genossenschaften in den Händen jener Menschen, die ihre Angebote nutzen; und drittens glänzen sie dank ihrer lokalen Verankerung mit grosser Kundennähe.

Wie viel Genossenschaft steckt in der SharingEconomy?
Dienstleistungen und Güter mit anderen Menschen zu teilen, liegt voll im Trend. Allerdings heisst das nicht, dass Sharing-Economy-Firmen genossenschaftliches Gedankengut verinnerlicht haben: Die meisten (wie AirBnB oder Uber) heben zwar den Gedanken des Teilens als Motivator hervor, doch gelten ihre primären Interessen dem kommerziellen Gewinn, welcher sich aus der digitalisierten Angebotsvermittlung zwischen Nutzer und Besitzer ergibt.
Auf der anderen Seite gründen sich auch heute noch Genossenschaften, welche das Gemeinschaftliche in den Vordergrund stellen, beispielsweise die Midata, welche mit Gesundheitsdaten die medizinische Forschung voranbringen will (siehe Interview).

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