Mobility-Medienmitteilungen 2022

31.03.2022 – Mobility steigert den Umsatz und Gewinn

Das Carsharing-Unternehmen Mobility blickt auf ein positives GeschĂ€ftsjahr 2021 zurück. Trotz anhaltender Pandemie erzielt die Genossenschaft einen Umsatz von 80.7 Millionen Franken und einen Gewinn von 2.8 Millionen Franken. Vor allem dank des Wachstums bei den Privatkunden.

Die roten Fahrzeuge der Mobility-Genossenschaft sind im vergangenen Jahr gut ausgelastet gewesen, was sich auch in den GeschÀftszahlen widerspiegelt. Bei einem gesteigerten Jahresumsatz von CHF 80.7 Millionen (+6.8 Prozent) prÀsentiert das Unternehmen einen Gewinn von CHF 2.8 Millionen (+6.4 Prozent).

WĂ€hrend die öV-Auslastung insgesamt in der Schweiz 2021 pandemiebedingt tief blieb, kamen die Fahrzeuge von Mobility wieder stĂ€rker zum Einsatz. Kundinnen und Kunden tĂ€tigten hĂ€ufiger Reservationen und waren im Schnitt lĂ€nger unterwegs. «Ich freue mich sehr, dass wir mit der Steigerung im Privatkundenbereich die negativen Auswirkungen der Pandemie mehr als kompensieren konnten», sagt GeschĂ€ftsführer Roland Lötscher. Trotzdem hinterliess Covid-19 Spuren: Die Zahlen im GeschĂ€ftskundenbereich stagnierten auf Vorjahresniveau, nachdem sie 2020 einbrachen. Hier erhofft sich Mobility für 2022 eine merkliche Erholung.

Erfolgreich war Mobility bei der Kundengewinnung. Wie bereits im Vorjahr gab es ein Wachstum von neun Prozent. Dieses Plus von 22’100 Personen liess die Gesamtzahl der Mobility-Nutzenden auf 267'100 ansteigen. Gleichzeitig nahm Mobility eine Bereinigung des Kundenstamms vor und entfernte rund 25'000 DatensĂ€tze. Roland Lötscher dazu: «Es handelt sich um Doubletten von inaktiven Kundendaten, welche von uns aussortiert wurden.» Unter dem Strich sorgt dies für eine neue Gesamtkundenzahl von 242'300.

Bald fÀhrt jedes zehnte Mobility-Auto elektrisch
Die Digitalisierung des Carsharing-Unternehmens geht Hand in Hand mit der Elektrifizierung der ganzen Fahrzeugflotte bis 2030. Von rund 3000 Autos sind bereits 200 rein elektrisch unterwegs. Und in diesem Jahr sollen nochmals so viele hinzukommen. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur auf Hochtouren – gemeinsam mit Partnern wie den SBB, der Raiffeisen-Gruppe und Schweizer StĂ€dten.

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Stefan Roschi, Verantwortlicher Kommunikation & Medien
Telefon 041 248 21 57, presse(at)mobility.ch

19.01.2022 – Wegweisender Versuch mit bidirektional ladenden Elektroautos

Um Elektroautos fĂŒr die Stabilisierung der Stromnetze zu nutzen, gehen sieben Unternehmen mit «V2X Suisse» innovative Wege. Mobility-Elektroautos sollen in Zukunft bidirektional laden können – also Energie ins Stromnetz zurĂŒckspeisen, wenn sie nicht gefahren werden. Dies ist der erste grossflĂ€chige Test seiner Art und wird daher die Zukunft dieser Technologie in der Schweiz und darĂŒber hinaus mitbestimmen.

Den Elektroautos gehört die Zukunft. So auch bei der Carsharing-Anbieterin Mobility: Bis spĂ€testens 2030 werden all ihre 3'000 Fahrzeuge elektrisch unterwegs sein. Was gut fĂŒr die Umwelt ist, kann Herausforderungen im Stromverbrauch und in der NetzstabilitĂ€t mit sich bringen. Das neu lancierte Projekt «V2X Suisse» will hierfĂŒr mit vereinten KrĂ€ften Lösungen finden. MobilitĂ€tsanbieter (Mobility), Automobilhersteller (Honda R&D Europe und Honda Motor Europe), Software-Entwickler (sun2wheel), Ladestationen-Entwickler (EVTEC), Aggregatoren (tiko), FlexibilitĂ€tsabnehmer und Wissenschaft (novatlantis, in Zusammenarbeit mit der ETH) arbeiten Hand in Hand. «Gemeinsam werden wir bidirektional ladende Autos rasch auf die Strasse bringen und so dringend benötigte Erfahrungen sammeln können», erklĂ€rt Marco Piffaretti, Projektleiter von «V2X Suisse» und ElektromobilitĂ€tsexperte bei Mobility. Denn noch gĂ€be es hierzulande kaum Praxiswissen, was die technischen, regulatorischen und organisatorischen Herausforderungen von bidirektionalem Laden betreffe. «Wir gehen mit unseren Partnern im Projekt als Pioniere voran und werden Resultate liefern, die dieser Technologie in der Schweiz und darĂŒber hinaus einen Schub verleihen werden.» Das Projekt wird durch das Pilot- und Demonstrationsprogramm des Bundesamts fĂŒr Energie (BFE) unterstĂŒtzt.

Test mit Mobility-Elektroautos
Bis September 2022 laufen die gemeinsamen Vorbereitungen, ab dann sind wĂ€hrend eines Jahres 50 «Honda e» an rund 40 Mobility-Standorten in der ganzen Schweiz im Einsatz. Dies wird das erste Mal sein, dass bidirektional ladende Serien-Elektroautos flĂ€chendeckend im MobilitĂ€tsalltag der Menschen in Einsatz stehen werden – und dass man sie unter unterschiedlichen Bedingungen, von lĂ€ndlich bis urban, testen kann. Die Perspektive sieht dabei vielversprechend aus: Wird ein bidirektionales Mobility-Elektroauto nicht gefahren, kann es bis zu 20 Kilowatt Leistung zurĂŒck ins Stromnetz speisen. Das wĂŒrde auf die gesamte Carsharing-Flotte gerechnet 60 Megawatt ausmachen – eine grössere Leistung, als sie beispielsweise das Tessiner Pumpspeicherkraftwerk Peccia bereitstellen kann. Diese elektrische Regeleistung wird helfen, das Stromnetz zu stabilisieren, EngpĂ€sse im Verteilnetz zu minimieren und teure Netzausbauten im Verteilnetz zu verhindern, zu verringern oder zu verzögern. Piffaretti ist sich deshalb sicher: «Die ElektromobilitĂ€t der Zukunft ist geteilt, bidirektional und netzdienlich». Weltweit erstmalig kommt bei «V2X Suisse» der Combo-CCS-Ladestecker zum Einsatz, der internationale Steckerstandard fĂŒr Gleichstrom-Schnellladung.

Ehrgeizige Ziele
«V2X Suisse» setzt sich bis zum Projektabschluss Ende 2023 eine hohe Messlatte: Erstens soll ausgelotet werden, wie diese Technologie das Stromnetz stabilisieren kann und wie Standorte mit Photovoltaik-Anlagen ihren Eigenverbrauch optimieren können. Zweitens will man das betriebswirtschaftliche Potenzial von bidirektionalen Fahrzeugen in der Schweiz untersuchen. Und drittens soll der Wettbewerb zwischen den potentiellen FlexibilitÀtsabnehmenden (Swissgrid, Verteilnetzbetreiber und Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) getestet werden.

«V2X Suisse»: Technische Details
«V2X Suisse» operiert in der ganzen Schweiz und damit unter unterschiedlichen Bedingungen. Rund 40 Standorte werden mit total 50 Honda e Mobility-Elektroautos bidirektional bis max. +/- 20kW ausgerĂŒstet. Es kommen zwei verschiedene Arten von Ladestationen zum Einsatz: einerseits spezifisch fĂŒr dieses Projekt entwickelte, bidirektionale DC-Ladestationen von EVTEC mit doppeltem und kombinierbarem CCS (Combined Charging System) Ausgang, andererseits bidirektionale Honda Power Manager DC-Ladestationen mit einfachem CCS-Ausgang. Beide sind mit RundsteuerempfĂ€ngern fĂŒr die Verteilnetzbetreiber sowie mit einer digitalen Schnittstelle ausgestattet. HierfĂŒr braucht es die Entwicklung einer Cloud-to-Cloud-IT-Plattform, welche bei jedem Mobility-Elektroauto die verfĂŒgbare Leistung im Viertelstunden-Takt verwaltet (d.h. anbietet, zuordnet, freigibt, allenfalls direkt regelt und «zĂ€hlt», um eine Abrechnung zu ermöglichen/kontrollieren). Diese von sun2wheel entwickelte Cloud-to-Cloud Lösung verbindet die VerfĂŒgbarkeits-Inputs der Mobility-Buchungen mit dem fĂŒr Swissgrid relevanten Aggregator tiko.

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12.01.2022 – ElektromobilitĂ€t: Mobility und Raiffeisen gehen Partnerschaft ein

Zwei Genossenschaften, eine Partnerschaft: Um der geteilten ElektromobilitĂ€t weiteren Schub zu verleihen, spannt Mobility mit Raiffeisen zusammen. Über 820 Raffeisen-Standorte haben neu die Möglichkeit, Mobility-Elektroautos direkt vor ihren TĂŒren zu platzieren.

Um die Umwelt zu schonen, stellt Mobility ihre 3000 Autos bis spĂ€testens 2030 auf elektrischen Antrieb um. Die grösste HĂŒrde ist dabei das Errichten von Ladeinfrastruktur. Mit Raiffeisen hat die Carsharing-Anbieterin nun eine wichtige Partnerin auf ihrem Weg hin zu CO2-neutraler MobilitĂ€t gefunden. Neu haben alle Raiffeisenbanken landesweit die Möglichkeit, Mobility-Elektroautos bei ihren GeschĂ€ftsstellen zu platzieren. Eine Zusammenarbeit, die TĂŒren öffne, erklĂ€rt Mobility-CEO Roland Lötscher: «Wir können nicht nur unser Elektro-Standortnetz rasch ausbauen, sondern Carsharing auch einer grossen Zahl an Menschen schmackhaft machen. FĂŒr uns eine einmalige Chance, nachhaltige MobilitĂ€t in der Schweiz noch besser zu etablieren», freut sich Lötscher.

Premiere in Freiburg
Ob sie vom Mobility-Elektroangebot profitieren wollen, ist Entscheidungssache der einzelnen lokalen Raiffeisenbanken. FĂŒr die Stationierung eines oder mehrerer E-Fahrzeuge mĂŒssen sie lediglich die ParkplĂ€tze zur VerfĂŒgung stellen und sich an den jĂ€hrlichen Betriebskosten beteiligen. Um alles andere ist Mobility besorgt, also auch um die LadesĂ€ule oder die Beschaffung der Fahrzeuge. Mehrere Raiffeisenbanken haben bereits Interesse angemeldet, darunter die Raiffeisenbank Freiburg Ost, welche ab Ende Januar das erste E-Fahrzeug anbietet. «Diese Partnerschaft zahlt auf unsere genossenschaftlichen Werte ein. Wir können einen nachhaltigen, direkten Mehrwert fĂŒr unsere Region leisten», unterstreicht Nathalie Sahli, Vorsitzende der Bankleitung. MemberPlus-Kundinnen und -Kunden von Raiffeisen profitieren von verschiedenen Sonderangeboten und VergĂŒnstigungen.

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KONTAKT MOBILITY
Sybille Theiler, Stv. Mediensprecherin
Telefon 041 248 25 93, presse(at)mobility.ch

10.01.2022 – ElektromobilitĂ€t: Wil ist die erste vollelektrische Mobility-Stadt

Erstmals platziert Mobility in einer Schweizer Stadt ausschliesslich Elektroautos: In Wil stehen neu am Bahnhof, dem Waagplatz und an der Speerstrasse insgesamt acht E-Fahrzeuge bereit. Ziel ist, möglichst viele Einwohnende von geteilter MobilitĂ€t zu überzeugen und so der Umwelt Gutes zu tun. Auch in Flawil und Rapperswil fahren bald weitere E-Fahrzeuge.

Mobility setzt sich zum Ziel, all ihre Fahrzeuge bis spĂ€testens 2030 zu elektrifizieren. Dieses Ziel hat die Carsharing-Anbieterin in Wil bereits erreicht: Neu stehen Nutzerinnen und Nutzern ausschliesslich E-Mo-delle zur Verfügung. Mit dem Seat Mi, dem VW ID.3 und dem Renault Zoe sind am Bahnhof deren sechs, an der Speerstrasse sowie am Waagplatz je eines platziert. Die Ladeinfrastruktur hat Mobility zusammen mit Partnern errichtet und wurde dabei von der Stadt Wil unterstützt. Sprecherin Sybille Theiler erklĂ€rt: «Sowohl Wil als auch Mobility wollen klimaneutral werden. Deshalb fiel uns der Entscheid zur Zusammen-arbeit leicht. Für uns ist Wil eine Spielwiese, auf der wir MobilitĂ€t neu denken und ausprobieren können.» Gespannt sei man insbesondere, wie die E-Autos ankommen werden und ob sich im Bereich der Ladezei-ten Optimierungsmöglichkeiten ergeben.» Auch die Stadt Wil ist angetan von der kompletten Umstellung auf alternative Antriebe. StadtprĂ€sident Hans MĂ€der unterstreicht: «Das elektrische Carsharing passt per-fekt zu Wil und hilft, unsere ambitionierten Klimaziele zu erreichen.»

Kostenloses Jahresabo kommt an
Das Pilotprojekt ist Teil des Programms Monamo Wil («Modelle nachhaltige MobilitĂ€t in Gemeinden»), das vom Bundesamt für Energie mitgetragen wird. So können seit Mitte September 2021 alle Wilerinnen und Wiler von kostenlosen Mobility-Jahresabos profitieren. Eine Möglichkeit, die ankommt: Die Kundenzahl ist seitdem von 350 auf 560 hochgeschnellt. Die Abokosten werden von den Technischen Betrieben Wil TBW getragen.

E-Autos in Flawil und Rapperswil
Nebst Wil kommen auch Flawil und Rapperswil-Jona zu E-Fahrzeugen. An den entsprechenden Bahnhöfen stehen bald ein bzw. zwei Elektroautos zur Miete bereit.

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Sybille Theiler, Stv. Mediensprecherin
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