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Nach Test: Keine Premium-Autos mehr bei Mobility

Premium-Autos haben bei Mobility keine Zukunft: Nach einem einjährigen Test ist klar, dass zu wenige Carsharer bereit sind, entsprechende Preise zu bezahlen. Zudem will Mobility in Zukunft stark auf alternative Antriebe setzen. Aus diesen Gründen wird Premium ab sofort eingestellt. Auch in anderen Kategorien stehen Veränderungen an.

Ein beträchtlicher Teil der in der Schweiz verkauften Neuwagen umfasst hochwertige Modelle und Marken. Ein Trend, den Mobility vor einem Jahr aufnahm: Indem sie entsprechende Fahrzeuge von Partnerfirmen mit Carsharing-Technologie ausrüstete, konnte sie die Autos testen, ohne sie beschaffen zu müssen. Mittels der neuen Kategorie Premium wollte Mobility noch mehr Menschen davon überzeugen, Autos zu teilen statt sie selber zu kaufen.

Zu tiefe Fahrtzahlen

Nach einem einjährigen Pilotprojekt, welches von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und entsprechenden Kundenumfragen begleitet wurde, ist nun klar: Premium ist ab heute Geschichte. Mobility-Geschäftsführer Roland Lötscher führt aus: "Die Premium-Fahrtarife fussten auf dem hohen Wert der Autos, waren aber vielen Kundinnen und Kunden zu teuer. Deshalb blieb die Nutzung hinter den Erwartungen zurück." Zwar habe es durchaus Interesse an den Fahrzeugen gegeben, es blieb jedoch mehrheitlich bei einem einmaligen Ausprobieren. "Premium wäre ein Nischenprodukt geblieben. Unser Angebot soll aber massentauglich sein", folgert Lötscher.

Alternative Antriebe im Fokus

Ein weiterer Grund, weshalb das Projekt eingestellt wird, ist Mobilitys verstärkter Fokus auf Elektro- und Hybridantriebe. Alleine bis ins Jahr 2023 sollen 700 alternative Autos in der Flotte unterwegs sein. Das übergeordnete Ziel lautet, die gesamte Mobility-Flotte bis spätestens ins Jahr 2035 klimaneutral zu gestalten. Zwar wäre es möglich gewesen, auch Premium gänzlich mit Elektroantrieben anzubieten, allerdings wäre dann die Rechnung betriebswirtschaftlich noch weniger aufgegangen.

Teslas in Emotion, Micro läuft aus

Nicht nur bei Premium, auch bei anderen Mobility-Kategorien stehen Veränderungen an. Die zwei Teslas in Basel und Zürich Altstetten sind neu in der Kategorie Emotion buchbar und sollen wenn möglich bald Zuwachs bekommen. Zudem sind die Smarts am Ende ihrer Laufzeit angelangt und werden laufend durch Budgets, Economys und vereinzelt durch Combis ersetzt. Dies, da sich Mobility bei E-Autos auf mehrplätzige Modelle mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis konzentriert – was die neuen, elektrischen Smart-for-two-Modelle nicht erfüllen.

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