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Mobility-Autos deutlich umweltschonender als Schweizer Schnitt

Einen Fünftel weniger Treibstoff verbraucht ein Mobility-Auto bereits heute. Zudem sollen mehr alternative Antriebe den Gesamtausstoss weiter reduzieren.

Die Mobility-Flotte ist und bleibt effizient: Ihr durchschnittlicher Treibstoffverbrauch beträgt derzeit 4.7 Liter/100 km. Damit unterbietet ein Mobility-Auto ein durchschnittliches Schweizer Neufahrzeug um einen Fünftel. "Wir wollen in all unseren verschiedenen Kategorien möglichst klassenbeste Fahrzeuge bieten", erklärt der Flottenverantwortliche Viktor Wyler. Das zeigt sich auch im CO2-Ausstoss: Er liegt mit 94 g CO2/km ebenfalls weit unter dem Schweizer Neuwagenschnitt (134 g CO2/km).

Mobility verhindert 31’400 Privatautos und jährlich 23’500 Tonnen CO2.

Allerdings könnten sich sämtliche Werte in Zukunft leicht erhöhen. Dies aus mehreren Gründen: Erstens ersetzt die Genossenschaft wegen des Dieselskandals vermehrt Diesel- durch Benzinfahrzeuge. Diese stossen zwar weniger Stickoxid aus, im Gegenzug aber mehr Kohlenstoffdioxid. Zweitens wollen immer mehr Mobility-Nutzer Automaten fahren, welche ebenfalls mehr verbrauchen. "Und drittens", erläutert Wyler, "muss die Industrie heute endlich mit realistischeren Methoden messen. Dadurch springen die ursprünglich angegebenen Verbrauchswerte aller Autos weltweit nach oben."

Alternative Antriebe auf dem Vormarsch
Auch alternative Antriebsformen stehen bei Mobility auf der Agenda. Das Unternehmen setzt sich zum Ziel, bis Ende des nächsten Jahres 150 Elektroautos zu betreiben. Das sind doppelt so viele wie noch vor wenigen Monaten. Die Herausforderung: Bisher vermag keines der Elektromobile seine Kosten zu decken. Zu hoch sind die Kosten für Beschaffung und Infrastruktur, zu tief die Buchungszahlen. "Man kann also derzeit sagen, dass die anderen Kategorien Electro quersubventionieren", konstatiert Viktor Wyler. Ebenfalls im Angebot stehen 110 Toyota Yaris Hybrid (kombinierter Elektro-/Benzinantrieb) sowie 100 gasbetriebene Go-Fahrzeuge in Genf sowie 200 Elektro-Scooter in Zürich. Zudem sind die Mobility-Servicemobiler, welche sich um Sauberkeit und Fahrtüchtigkeit der Autos kümmern, mit Gas-VWs unterwegs.

Verhaltensänderung der Nutzer wichtiger als Ausstosswerte
Eines bleibt bei allen Bemühungen um eine ausstossarme Flotte unumstösslich: Die Verhaltensänderung der Nutzer ist es, die den grossen nachhaltigen Effekt von Carsharing ausmacht – nicht die Autos selber. Denn Mobility-Fahrer, so belegt eine Studie, verzichten oft auf Erst- oder Zweitfahrzeuge und setzen stattdessen stark auf den öffentlichen Verkehr. Dadurch entlastet Mobility die Schweiz von 31’400 Privatautos sowie jährlich 23’500 Tonnen CO2. Eine tolle Sache für die Umwelt!